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Rechtsbeziehungen bei ambulanter Behandlung

  • Eva-Maria Schmid
Part of the MedR Schriftenreihe Medizinrecht book series (MEDR)

Zusammenfassung

Begibt sich ein Privatpatient in ambulante Behandlung eines niedergelassenen Arztes, 1 der seine Tätigkeit in freier Einzelpraxis oder in Praxisgemeinschaft2 ausübt, so kommt in der Regel zwischen dem behandelnden Arzt und dem Patienten ein privatrechtlicher Vertrag zustande. Das Rechtsverhältnis zwischen Arzt und Patient ist in diesen Fällen also rein privatrechtlicher Natur.

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Literatur

  1. 1.
    Siehe S. 5, Fn. 2.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe S. 6.Google Scholar
  3. 3.
    Laufs, Arztrecht, Rdnr. 56; Luig, Der Arztvertrag, 227.Google Scholar
  4. 4.
    Zum Inhalt des Arzt Vertrages: Laufs, Arztrecht, Rdnr. 61; Luig, 231 ff; vgl. auch Münch Koram-Söllner §611, Rdnr. 55ff.Google Scholar
  5. 5.
    Das Arzthonorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vom 12. November 1982 (BGBl 1982 I, 1522); durch schriftliche Vereinbarung kann eine von der GOÄ abweichende Höhe der Vergütung festgelegt werden. Zur neuen GOÄ s. Laufs, Die Entwicklung des Arztrechts 1982/ 83, NJW 1983, 1346; Borchmann, Die neue Gebührenordnung für Ärzte, NJW 1983, 315ff.; Herzog, Neue Gebührenordnung für Ärzte in Kraft, ArztR 1983, 13ff; Weißauer, Die neue Gebührenordnung für Ärzte — Tendenzen, Kompetenzen, Interpretationen, MedR 1983, 2ff.Google Scholar
  6. 6.
    Siehe hierzu Kriele, „Stand der medizinischen Wissenschaft“ als Rechtsbegriff, NJW 1976, 355 ff.Google Scholar
  7. 7.
    Zur Aufklärungspflicht: Kern/Laufs, Die ärztliche Aufklärungspflicht; Laufs, Arztrecht, Rdnr. 107ff.; Laufs, Die Entwicklung des Arztrechts, NJW 1979, 1232;NJW 1980, 1317;NJW 1981, 1291; NJW 1982, 1321; NJW 1983, 1349, NJW 1984, 1388; NJW 1985, 1366; NJW 1986, 1518; NJW 1987, 1454; Giesen, Wandlungen des Arzthaftungsrechts, 47ff.; Luig, 232ff; Narr, Rdnr. 867ff, jeweils m. w. N.Google Scholar
  8. 8.
    Der ärztliche Eingriff, der ohne Einwilligung des Patienten vorgenommen wird, ist rechtswidrig; vgl. hierzu ausführlich S. 94 f.Google Scholar
  9. 9.
    Zum ärztlichen Behandlungsfehler: Laufs, Arztrecht, Rdnr. 296ff; Giesen, Wandlungen des Arzthaftungsrechts, 11 ff; Narr, Rdnr. 883ff; Luig, 245ff., jeweils m. w. N.Google Scholar
  10. 10.
    Zur Therapiefreiheit siehe Siebert, Strafrechtliche Grenzen ärztlicher Therapiefreiheit.Google Scholar
  11. 11.
    Siehe hierzu Laufs, Arztrecht, Rdnr. 305ff.; Laufs, Die Entwicklung des Arztrechts, NJW 1979, 1231; NJW 1980, 1316; NJW 1981, 1290; NJW 1982, 1320; NJW 1983, 1347; NJW 1984, 1385f.; NJW 1985, 1365; NJW 1986, 1520; NJW 1987, 1452f.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. den Gesetzesvorschlag zum medizinischen Behandlungsvertrag von Deutsch und Geiger, „Empfiehlt sich eine besondere Regelung der zivilrechtlichen Beziehungen zwischen dem Patienten und dem Arzt im BGB?“ in: Gutachten und Vorschläge zur Überarbeitung des Schuldrechts, Bd. II, 1981, 1049ff., Bundesminister der Justiz (Hrsg).Google Scholar
  13. 13.
    Laufs, Arztrecht, Rdnr. 54; Kern/Laufs, Die ärztliche Aufklärungspflicht, 154; Giesen, Wandlungen des Arzthaftungsrechts, 3; Palandt-Putzo, Anm. 2abb Einf. vor § 611; Münch Komm-Söllner, § 611, Rdnr. 44; Soergel-Wlotzke-Volze, Rdnr. 101 vor § 611; Staudinger-Mohnen-Neumann, Rdnr. 185 vor §611.Google Scholar
  14. 14.
    So auch OLG Düsseldorf NJW 1975, 595 (für die Sterilisation).Google Scholar
  15. 15.
    Die Unterscheidung ist für das Entstehen und die Fälligkeit des Vergütungsanspruchs sowie für die Auflösung des Vertrages von Bedeutung. Zur Abgrenzungsproblematik siehe: Laufs, Arztrecht, Rdnr. 54ff.; Luig, 225ff.; vgl. auch Narr, Rdnr. 853.Google Scholar
  16. 16.
    AG Krefeld NJW 1967, 1512.Google Scholar
  17. 17.
    So auch BGH NJW 1975, 305; dagegen Jakobs, Die zahnärztliche Heilbehandlung als Werkleistung, NJW 1975, 1437ÍT. und Barnikel, Anm. zum Urteil des BGH (NJW 1975, 305), NJW 1975, 592, die bei zahnärztlicher Behandlung überhaupt Werkvertragsrecht anwenden wollen; vgl. auch die im übrigen uneinheitliche Rechtsprechung: OLG Karlsruhe NJW 1967, 1512; LG Wuppertal NJW 1965, 349; LG Bremen NJW 1965, 2015; LG Offenburg NJW 1959, 817; LG Hannover NJW 1980, 1340.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. LG Hannover 1981, 1320, für einen in einer Praxis angestellten Zahnarzt.Google Scholar
  19. 19.
    Nach der Approbationsordnung muß der Medizinstudent während des Studiums eine 4monatige Tätigkeit als Famulus ableisten (§ 7 ApprO); siehe hierzu Narr, Rdnr. 195ff., 969.Google Scholar
  20. 20.
    Assistent ist, wer unter Anleitung und Kontrolle bei gleichzeitiger Anwesenheit des Praxisinhabers tätig wird, wobei Ausbildungs-, Entlastungs- oder Weiterbildungsassistenten zu unterscheiden sind. Siehe hierzu ausführlich Narr, Rdnr. 1078 ff.Google Scholar
  21. 21.
    Hier ist die kollegiale Vertretung bei kurzfristiger Abwesenheit des Praxisinhabers (z.B. Urlaub, WeiterbildungsVeranstaltungen usw.) von der längerfristigen Beschäftigung eines Vertreters auf Kosten und für Rechnung des Praxisinhabers zu unterscheiden; siehe hierzu ausführlich Narr, Rdnr. 1064 ff.Google Scholar
  22. 22.
    Narr, Rdnr. 1074, 854; vgl. auch OLG Düsseldorf, VersR 1985, 370.Google Scholar
  23. 23.
    Siehe S. 6.Google Scholar
  24. 24.
    Ausnahmen sind möglich, etwa wenn der Arzt nicht im Zusammenhang mit der Praxis Dienstleistungen erbringt, Sondergutachten erstattet usw.Google Scholar
  25. 25.
    Narr, Rdnr. 1141; Henke, NJW 1974, 2038; Uhlenbruck, Arztrecht 1969, 153f; BGH NJW 1986, 2364 = MedR 1986, 321.Google Scholar
  26. 26.
    Narr, Rdnr. 1141; Henke, NJW 1974, 2035f.; Uhlenbruck, ArztR 1969, 154; BSG MedR 1983, 196; BGH NJW 1986, 2364 = MedR 1986, 321.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. hierzu W. Adam, 149ff.Google Scholar
  28. 28.
    W. Adam, 150; Narr, Rdnr. 858.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. S. 7.Google Scholar
  30. 30.
    W. Adam, 150.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Andreas und Siegmund-Schultze, Abgrenzung von Konsilium und Mitbehandlung, ArztR. 1977, 243ff. (245).Google Scholar
  32. 32.
    Narr, Rdnr. 724; Andreas und Siegmund-Schultze, ArztR 1977, 243ff.; Grosse bei Kuhns I, 177.Google Scholar
  33. 33.
    Anders Schmeicher bei Kuhns I, 487, der unter Konsilium die Hinzuziehung weiterer Ärzte zum Zwecke der Beratung des behandelnden Arztes oder zur Behandlung weiterer Erkrankungen versteht. Dem kann nicht gefolgt werden, weil danach das Konsilium auch die Mitbehandlung (vgl. S. 63 unten) umfassen würde; vgl. auch OLG Köln MedR 1983, 112.Google Scholar
  34. 34.
    Siehe hierzu ausführlich S. 64 ff.Google Scholar
  35. 35.
    Zur Problematik der Anwendung der Regeln der Geschäftsführung ohne Auftrag auf das Verhältnis von Arzt und Patient: siehe S. 65 f.Google Scholar
  36. 36.
    Andreas und Siegmund-Schultze, ArztR 1977, 244; Laufs, Arztrecht, Rdnr. 53.Google Scholar
  37. 37.
    Andreas und Siegmund-Schultze, ArztR 1977, 244.Google Scholar
  38. 38.
    Siehe hierzu Andreas und Siegmund-Schultze, ArztR 1977, 244; vgl. auch Laufs, Arztrecht, Rdnr. 53.Google Scholar
  39. 39.
    Zu den Ausnahmen s. S. 64ff.Google Scholar
  40. 40.
    Ausnahmen können sich nur im Rahmen der partiellen Geschäftsfähigkeit nach den §§112, 113 BGB ergeben.Google Scholar
  41. 41.
    Siehe hierzu ausführlich Laufs, Arztrecht, Rdnr. 58ff.; Uhlenbruck, Der ärztliche Honoraranspruch und seine Durchsetzung, Dt. Med. Wochenschr. 1965, 1883ff., insb. 1885ff.Google Scholar
  42. 42.
    RGZ 85, 183 und RGZ 152, 175; siehe auch Laufs, Arztrecht, Rdnr. 58; Luig, 229ff.; Uhlenbruck, Dt. Med. Wochenschr. 1965, 1885; Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 53; Münch Komm-Gottwald, §328, Rdnr. 30; Staudinger-Mohnen-Neumann, Rdnr. 188 vor §611; Erman-Wester-mann, Rdnr. 19 zu §328.Google Scholar
  43. 43.
    Das gleiche gilt heute auch dann, wenn ein Ehepartner sich selbst in ärztliche Behandlung begibt, es sei denn, daß sich aus den Umständen etwas anderes ergibt, so etwa, wenn ein Ehepartner die Krankheit vor dem anderen erkennbar geheimgehalten wissen will; vgl. Münch Komm-Söllner, § 611, Rdnr. 53; Zur Rechtslage vor Inkrafttreten des § 1357 BGB n. F. (1.7. 1977) Uhlenbruck, Dt. Med. Wochenschr. 1965, 1884ff.Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. aber LG Saarbrücken NJW 1971, 1894, wonach die Mutter, die von ihrem Ehemann getrennt lebt, berechtigt sein soll, bei akuter Behandlungsnotwendigkeit des Kindes in Vollmacht des Vaters für diesen einen Vertrag mit dem Arzt über die Behandlung abzuschließen. Zurecht kritisch hierzu: Olschewski, Anm. zum Urteil des LG Saarbrücken (NJW 1971, 1894), NJW 1972, 346ff. und Berg, Notgeschäftsführung und Vertretungsmacht bei ärztlicher Behandlung eines Kindes, NJW 1972, 1117.Google Scholar
  45. 45.
    Laufs, Arztrecht, Rdnr. 58; Uhlenbruck, Dt. Med. Wolchenschr. 1965, 1183ff.Google Scholar
  46. 46.
    Siehe hierzu Laufs, Arztrecht, Rdnr. 72; Luig, 227ff.Google Scholar
  47. 47.
    Laufs, Arztrecht, Rdnr. 71; Luig, 227ff.; Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 54.Google Scholar
  48. 48.
    Laufs, Arztrecht, Rdnr. 71; Luig, 228; Palandt-Thomas, Anm. 4 a zu § 683; Erman-Hauß, Rdnr. 6 zu § 683; Soergel-Mühl, Rdnr. 4 zu § 683; Staudinger-Nipperdey, Rdnr. 22 zu § 683.Google Scholar
  49. 49.
    Laufs, Arztrecht, Rdnr. 71; Luig, 227ff.; Uhlenbruck, Dt. Med. Wochenschr. 1965, 45.Google Scholar
  50. 50.
    So Luig, 228.Google Scholar
  51. 51.
    Zu den Regeln über das faktische Vertragsverhältnis allgemein: Soergel-Siebert, Rdnr. 85 ff. vor § 145 m. w. N.Google Scholar
  52. 52.
    Siehe hierzu ausführlich Uhlenbruck, Unentgeltliche Heilbehandlung und ärztliche Haftung, Dt. Med. Wochenschr. 1968, 1777ff.Google Scholar
  53. 53.
    So RG-Recht 1928, Nr. 1546.Google Scholar
  54. 54.
    Für den Ausschluß dieses milderen Haftungsmaßstabes besteht im Gegensatz zum Fall eines fahrlässig verursachten Verkehrsunfalls (vgl. BGHZ 35, 323; BGHZ 53, 352; BGHZ 61, 101) kein Anlaß.Google Scholar
  55. 55.
    Uhlenbruck, Dt. Med. Wochenschr. 1968, 1778; BGH NJW 1977, 2120; Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 52.Google Scholar
  56. 56.
    So auch BGH NJW 1977, 2120; BGH NJW 1976, 2344.Google Scholar
  57. 57.
    Das sind die Ortskrankenkassen, die Betriebskrankenkassen und die Innungskrankenkassen.Google Scholar
  58. 58.
    Laufs, Arztrecht, Rdnr. 45; Eberhardt, AcP 1971, 289ff.; Bewer bei Kuhns I, 26; Luig, 227; Krauskopf/Siewert, 32; BGHZ 63, 265 = NJW 1975, 589; BGH NJW 1987, 2289.Google Scholar
  59. 59.
    Laufs, Arztrecht, Rdnr. 45; Jantz/Prange, Das gesamte Kassenarztrecht, Anm. 11, 2 zu § 368 d; Bewer bei Kuhns 1, 26; Krauskopf/Siewert, 32; Palandt-Putzo, Einf. vor § 611, Anm. 2 a bb; Münch Komm-Söllner, § 611, Rdnr. 49; Soergel-Wlotzke-Volze, Rdnr. 102, vor §611; Erman-Küchenhoff, Rdnr. 51 vor §611; Luig, 240; Schindera, Das Recht des Kassenarztes im System der sozialen Krankenversicherung unter besonderer Berücksichtigung des Honorarwesens, 66ff.; Hennies, Das Verhältnis zwischen Kassenarzt und Kassenpatient in rechtlicher Sicht, AM 1960, 2335ff. (2336).Google Scholar
  60. 60.
    Siebeck, Vertrags- und Vergütungssystem im Kassenarztrecht, 25ff.; Staudinger-Mohnen-Neu-mann, Rdnr. 193 vor §611.Google Scholar
  61. 61.
    Hess/Venter, Das Gesetz über Kassenarztrecht, Anm. IV zu § 368 d; Haueisen, Die Rechtsgrundlage der Beziehungen zwischen Kassenarzt und Kassenpatient, NJW 1956, 1745 ff. (1746).Google Scholar
  62. 62.
    Heinemann-Liebold, Kassenarztrecht, Anm. 15 zu §368d; Klette, Die Kassenarztverträge der sozialen Krankenversicherung, 216.Google Scholar
  63. 63.
    Eberhardt, AcP 1971, 289ff., insbes. 296ff.Google Scholar
  64. 64.
    Siehe S. 10.Google Scholar
  65. 65.
    Siehe S. 11 f.Google Scholar
  66. 66.
    Eberhardt, AcP 1971, 296ff.; Siebeck, 25ff.; Haueisen, NJW 1956, 1746.Google Scholar
  67. 67.
    Der Dritte, der die ihm aus dem Vertrag gemäß § 328 BGB zustehende Leistung in Anspruch nimmt, tritt dadurch nicht in ein Vertragsverhältnis mit dem Leistenden: Palandt-Heinrichs, Anm. 2 c, Einf. vor § 328; Erman-Westermann, Rdnr. 6, vor § 328; Soergel-Siebert, Anm. 11 vor § 328; RG JW 1938, 2967.Google Scholar
  68. 68.
    Vgl. Siebeck, 25; Eberhardt AcP, 1971, 295ff. m. w. N.; RGZ 165, 91.Google Scholar
  69. 69.
    Siehe S. 10.Google Scholar
  70. 70.
    BGBl. 1955 1, 513.Google Scholar
  71. 71.
    Unzutreffend deshalb Soergel-Siebert-Schmidt, Rdnr. 8 zu’§328; Luig, 240, die ungeachtet aller Änderungen durch das Gesetz über das Kassenarztrecht vom 17.8. 1955 weiterhin von einem Vertrag zugunsten Dritter i. S. d. § 328 BGB ausgehen.Google Scholar
  72. 72.
    Vgl. S. 11f.Google Scholar
  73. 73.
    Eberhardt AcP 1971, 303ff.; Siebeck, 24ff.Google Scholar
  74. 74.
    Eberhardt, AcP 1971, 306ff.Google Scholar
  75. 75.
    Eberhardt, AcP 1971, 301ff., 306ff.; Siebeck, 25; Hess-Venter, Anm. I, 3 zu § 368 a; so jetzt auch Erman-Westermann, Rdnr. 19 zu §328; Palandt-Heinrichs, Anm. 2d zu §328. Münch Komm-Gottwald, § 328, Rdnr. 30; vgl. auch BGH NJW 1986, 2364; BGH, NJW 1987, 2289.Google Scholar
  76. 76.
    Vgl. S. 68.Google Scholar
  77. 77.
    Siehe S. 69.Google Scholar
  78. 78.
    Vgl. Eberhardt, AcP 1971, 302.Google Scholar
  79. 79.
    Vgl. S. 69.Google Scholar
  80. 80.
    Vgl. Eberhardt, AcP 1971, 303.Google Scholar
  81. 81.
    Siehe S. 69.Google Scholar
  82. 82.
    Eberhardt, AcP 1971, 303ff., insbes. 307ff.Google Scholar
  83. 83.
    Siehe hierzu Eberhardt, AcP 1971, 316 und oben S. 59ff.Google Scholar
  84. 84.
    Nicht bereits mit dem Hilfeersuchen des Kassenpatienten; siehe hierzu Eberhardt, AcP 1971, 315ff.Google Scholar
  85. 85.
    § 368 d Abs. 4 RVO spricht von Sorgfalt gegenüber „dem zu Behandelnden“.Google Scholar
  86. 86.
    Dies gilt, obwohl nach § 205 RVO nur der Versicherte den Anspruch gegen die Krankenkasse auf Krankenhilfe für die Familienangehörigen hat und folglich nur er allein zur Durchsetzung gegenüber der Kasse berechtigt ist. Vgl. hierzu ausführlich: Eberhardt, AcP 1971, 311.Google Scholar
  87. 87.
    Siehe S. 65.Google Scholar
  88. 88.
    Siehe S. 68, FN 59.Google Scholar
  89. 89.
    So ausdrücklich: Laufs, Arztrecht, Rdnr. 71; Luig, 227ff.Google Scholar
  90. 90.
    Eberhardt, AcP 1971, 308, 311ff.; Haueisen, NJW 1956, 1746.Google Scholar
  91. 91.
    Zur Begründung: s. S. 69; anders die Vertreter der Vertragstheorie, nach deren Auffassung der Vertrag in diesen Fällen hinsichtlich der Vergütung lediglich einen anderen Inhalt bekommt. An die Stelle der nicht entstehenden oder zumindest nicht durchsetzbaren Honorarforderung gegen die Kassenärztliche Vereinigung tritt der normale dienstvertragliche Vergütungsanspruch gegen den Patienten selbst, dessen Höhe mangels einer speziellen Vereinbarung nach § 612 Abs. 2 BGB durch die amtliche Gebührenordnung bestimmt wird. Vgl. Hennies, AM 1960, 2335ff. (2337); Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 69.Google Scholar
  92. 92.
    Eberhardt, AcP 1971, 320ff.; Münch Komm-Gottwald, § 328, Rdnr. 30; zur Frage des Vergütungsanspruchs des Kassenarztes bei Nichtvorlage des Krankenscheins trotz Berechtigung des Kassenpatienten zur Kassenärztlichen Versorgung siehe Eberhardt, AcP 1971, 317 ff. ; Münch Komm-Gottwald, § 328, Rdnr. 30; Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 69.Google Scholar
  93. 93.
    Das sind alle Orts-, Betriebs- und Innungskrankenkassen; §225 RVO.Google Scholar
  94. 94.
    Siehe §368 a RVO u. oben S. 11.Google Scholar
  95. 95.
    Siehe §368a Abs. 1 und 8 RVO u. oben S. 12, BGH NJW 1987, 2289.Google Scholar
  96. 96.
    Siehe §368a Abs. 1, §368 c Abs. 2 Ziff.12 RVO u. oben S. 12.Google Scholar
  97. 97.
    Siehe S. 12.Google Scholar
  98. 98.
    Siehe S. 12.Google Scholar
  99. 99.
    Vgl. S. 61.Google Scholar
  100. 100.
    Vgl. hierzu S. 100.Google Scholar
  101. 101.
    Eberhardt, AcP 1971, 314; Peters, Handbuch der Krankenversicherung, Anm. 9 c zu §368d.Google Scholar
  102. 102.
    Eberhardt, AcP 1971, 314; Peters, Anm. 8 c zu § 368 d; Hess-Venter, Anm. II, 3 zu § 368 d.Google Scholar
  103. 103.
    Eberhardt, AcP 1971, 314; Peters, Anm. 8 d zu §368d.Google Scholar
  104. 104.
    Vgl. S. 6.Google Scholar
  105. 105.
    Siehe S. 6.Google Scholar
  106. 106.
    Siehe S. 62f.Google Scholar
  107. 107.
    Siehe S. 63.Google Scholar
  108. 108.
    Vgl. S. 62.Google Scholar
  109. 109.
    Siehe S. 62f.Google Scholar
  110. 110.
    Siehe oben S. 13.Google Scholar
  111. 111.
    BGHZ 47, 75 = NJW 1967, 673 = VersR 1967, 408.Google Scholar
  112. 112.
    Vgl. S. 69.Google Scholar
  113. 113.
    Siehe S. 13.Google Scholar
  114. 114.
    Entsprechendes gilt für den Patienten der RVO-Krankenkassen; vgl. oben S. 69.Google Scholar
  115. 115.
    Wie beim Patienten der RVO-Krankenkassen; vgl. oben S. 69f.Google Scholar
  116. 116.
    BGH VersR 1957, 232 = AM 1957, 887; Eberhardt, AcP 1971, 323; Peters, Anm. 5 c zu § 368 und Anm. 12 d, bb zu § 368 n; Hess-Venter, Anm. II3 zu § 368 n; Jantz-Prange, Anm. I zu § 368 n.Google Scholar
  117. 117.
    So zutreffend mit eingehender Begründung Eberhardt, AcP 1971, 322ff. ; Münch Komm-Gottwald, §328, Rdnr. 30.Google Scholar
  118. 118.
    Siehe S. 70f.Google Scholar
  119. 119.
    Siehe § 365 RVO u. oben S. 14f.Google Scholar
  120. 120.
    Etwas anderes gilt jedoch für die Entscheidung des Durchgangsarztes über die Frage, ob und in welcher Weise ein Verletzter in die berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung übernommen wird; siehe hierzu S. 77.Google Scholar
  121. 121.
    Vgl. BGHZ 63, 265 (270) = NJW 1975, 589 (591); der BGH hat in dieser Entscheidung zur Frage des Rechtscharakters des Verhältnisses zwischen Durchgangsarzt und Patient nicht näher Stellung genommen, sondern lediglich entschieden, daß der Durchgangsarzt bei der berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlung und der ärztlichen Erstversorgung des Unfallverletzten nicht in Ausübung eines öffentlichen Amtes handelt.Google Scholar
  122. 122.
    Vgl. Krauskopf/Schroeder-Printzen, Anm. 4 zu § 368 n.Google Scholar
  123. 123.
    Siehe § 368 n Abs. 2 RVO; Krauskopf/Schroeder-Printzen, Anm. 4.2 zu § 368 n.Google Scholar
  124. 124.
    Siehe S. 59, 68.Google Scholar
  125. 125.
    Vgl. S. 49.Google Scholar
  126. 126.
    Laufs, Arztrecht, Rdnr. 45 FN 4; Burck, Die Haftung für Behandlungsfehler der Ärzte an Universitätskliniken unter dem Blickpunkt gefahrengeneigter Arbeit, VersR 1968, 613; Geigel-Wagner, Der Haftpflichtprozeß, Kap. 20, Rdnr. 18; Palandt-Thomas, Anm. 15 zu §839; Erman-Drees, Rdnr. 134 zu §839.Google Scholar
  127. 127.
    BGHZ 59, 310; BGH NJW 1961, 600 = VersR 1960, 909 (ärztliche Tätigkeit bei einer Röntgenreihenuntersuchung); Zu den Aufgaben der Gesundheitsämter s. S. 9.Google Scholar
  128. 128.
    BGH NJW 1982, 1328.Google Scholar
  129. 129.
    BGH NJW 1982, 1328.Google Scholar
  130. 130.
    Siehe § 369 b RVO.Google Scholar
  131. 131.
    BGH NJW 1968, 2293 = VersR 1968, 691 (öffentlich-rechtliche Tätigkeit eines Vertrauensarztes der AOK); BGH NJW 1961, 969 = VersR 1961, 184 (vom Versorgungsamt mit Begutachtung beauftragter Krankenhausarzt); BGH VersR 1961, 225 (Vertrauensarzt der Knappschaft).Google Scholar
  132. 132.
    Vgl. S. 14f.Google Scholar
  133. 133.
    Die Berufsgenossenschaften sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Die Beziehungen zu den bei ihnen versicherten Personen sind öffentlich-rechtlicher Natur, jedenfalls soweit es sich um die in der RVO geregelten beiderseitigen Pflichten handelt. Ihre Organe und Bediensteten handeln bei Erfüllung ihrer eigentlichen öffentlich-rechtlichen Aufgaben gegenüber dem Versicherten nicht im fiskalischen Bereich, sondern in Ausübung schlicht hoheitlicher, fürsorgerischer Betätigung und damit in einem ihnen anvertrauten öffentlichen Amt. Siehe BGH VersR 1961, 225 und BGHZ 63, 265 (269) = NJW 1975, 589 (590).Google Scholar
  134. 134.
    Vgl. BGHZ 63, 265 (272) = NJW 1975, 589 (591); der BGH mußte diese Frage in dem der Entscheidung zugrundeliegenden Fall allerdings nicht endgültig beantworten.Google Scholar
  135. 135.
    Diese hat der Durchgangsarzt — soweit erforderlich — vorzunehmen; s. Abkommen Ärzte -Berufsgenossenschaften vom 1.1. 1956 nach dem Stande vom 1.1. 1976, abgedruckt bei Nienhaus, 34 ff.Google Scholar
  136. 136.
    BGHZ 63, 265 (270) = NJW 1975, 589 (591).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • Eva-Maria Schmid
    • 1
  1. 1.München 2Deutschland

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