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Die Fakultät bis zur Reform des Jahres 1748

  • Eduard Seidler

Zusammenfassung

Es gehört zur elementaren Struktur aller frühen medizinischen Fakultäten, daß mindestens drei Professuren vorzusehen waren: eine für die Einführung in die Medizin und die Lehre vom gesunden Menschen, eine für die Krankheitslehre und eine für den Bereich der Therapie. In Freiburg war jeweils dem dienstältesten Professor primarius das Gebiet der Therapie, dem Professor secundarius die Pathologie und dem Professor tertiarius die »Institutiones medicorum«, die Lehre von den Anfangsgründen zugewiesen1. Dabei mußte jeder Lehrer das gesamte Gebiet der Heilkunde beherrschen, da es üblich war, von einer Professur zur anderen aufzurücken. Dieses waren die »Ordinarien«, da sie den ordentlichen, nach der Regel vorgeschriebenen Lehrstoff»ordinarie« vorzutragen hatten; die »lectiones inordinarie« bzw. »extraordinarie«, d. h. die Kommentare, Quaestiones und wohl auch die Practica wurden vielfach auch von den nichtplanmäßigen Lizentiaten oder »Doctores legentes« übernommen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Eduard Seidler
    • 1
  1. 1.Institut für Geschichte der MedizinAlbert-Ludwigs-UniversitätFreiburg im BreisgauBundesrepublik Deutschland

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