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Zusammenfassung

Ein knöcherner Unterkieferdefekt kommt vor nach Trauma, insbesondere Schußverletzung, nach Resektion von Tumoren, bei entzündlichen Prozessen und Radionekrose. Führt der Defekt zu einer Kontinuitätsunterbrechung der knöchernen Unterkieferspange oder zu einem Verlust des Kiefergelenks, so können sich einschneidende Folgen wie Verlegung der Atemwege, Erschwerung der Nahrungsaufnahme, Beeinträchtigung der Sprache, fehlende Speichelretention und schwerwiegende ästhetische Einbußen ergeben. Diese treten unmittelbar oder sekundär infolge Abweichens der Kieferstümpfe bei der narbigen Abheilung auf, wobei der Narbenzug den Mundraum bis zum Vorfall der Zunge einengen kann.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Roland R. Schmoker
    • 1
  1. 1.LindenhofspitalBernSchweiz

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