Zusammenfassung

Die Hand verleiht dem Geist die Macht zur Ausführung seiner Gedanken, durch sie beherrscht er die verschiedenen Formen der Materie, die er bildet, formt und zu den verschiedensten Zwecken verwendet. In den zahllosen Bewegungen der Hand kombinieren sich Kraft, Schnelligkeit und Leichtigkeit auf das Vollkommenste. Der entwicklungsgeschichtliche Werdegang der Hand und der des Großhirns sind eng miteinander verbunden. Der Mensch begreift, wenn er versteht; der Begriff wird zur Wahrnehmung. Voraussetzung für die Hauptfunktionen einer Hand sind intaktes Greifen und Tasten. Beide Funktionen sind voneinander abhängig. Das Gefühl ist die höherwertige Form und leitet das Greifen. Daher ist die Erhaltung oder Wiedergewinnung der Sensibilität von größter Bedeutung für eine geordnete Funktion der Hand. Asensible, aber bewegliche Finger werden von handchirurgischen Gutachtern wie der Verlust dieses Fingers bewertet.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bürger M (1956) Die Hand des Kranken, Lehmanns, MünchenGoogle Scholar
  2. Ender J, Krotschek K, Simon-Weidner R (1956) Die Chirurgie der Handverletzungen. Springer, WienCrossRefGoogle Scholar
  3. Lange M (1956) Die menschliche Hand. Enke, StuttgartGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • H. Zilch
    • 1
  1. 1.Orthopädische Klinik und PoliklinikFreien Universität Berlin im Oskar-Helene-HeimBerlin 33Deutschland

Personalised recommendations