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Klappeninsuffizienzen: Kritische Wertung der Stellung der Echokardiographie

  • E. Grube
  • U. Gerckens
  • N. Drinkovic
Conference paper

Zusammenfassung

Die Beurteilung von Klappeninsuffizienzen mittels konventioneller TM- und zweidimensionaler Echokardiographie war früher nur über die Beurteilung indirekter Kriterien möglich; das Vorhandensein und der Schweregrad einer Aortenklappeninsuffizienz ließen sich nur durch den Nachweis von Oszillationen des Mitralsegels und des interventrikulären Septums sowie hyperdynamische Hinterwand- und Septumexkursionen als Ausdruck der Volumenbelastung feststellen. Durch den Nachweis einer linksventrikulären Dilatation sollte der günstigste Zeitpunkt zur Klappenersatzoperation definiert werden. Eine Beurteilung der Mitralklappeninsuffizienz war nur über die hyperdynamischen Ventrikelbewegungen und die Größenveränderung des linken Vorhofs möglich; gelegentlich ergab sich morphologisch der Hinweis auf eine Mitralklappeninsuffizienz durch entsprechende echokardiographische Bewegungsmuster wie Mitralklappenprolaps und Papillarmuskelabriß. Bei der Aortenklappeninsuffizienz waren die Oszillationen des Mitralklappensegels zwar sehr spezifisch, jedoch nicht sehr sensitiv; für die Beurteilung der Mitralklappeninsuffizienz und ihres Schweregrades gab es keine direkten und nur sehr global verwertbare indirekte Zeichen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • E. Grube
    • 1
  • U. Gerckens
  • N. Drinkovic
  1. 1.Krankenhaus Siegburg GmbHMedizinische Klinik/KardiologieSiegburgDeutschland

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