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Das Rhythmusproblem des Hochdruckkranken

  • Bodo-Eckehard Strauer

Zusammenfassung

Aufgrund neuerer Daten, der Framingham-Studie und anderer Untersuchungen ist der Hochdruckkranke bei bestehender Linksherzhypertrophie und -dilatation in vermehrtem Maße rhythmusgefährdet. Die Inzidenz des plötzlichen Herztodes ist um ein Mehrfaches gesteigert. Dies dürfte einerseits auf die als Risikofaktoren korrelierten koronaren Zweiterkrankungen zurückzuführen sein, wobei durch Koronarinsuffizienz und Myokardinfarkte die Inzidenz von Rhythmusstörungen und plötzlichem Herztod in Relation zum nicht koronarkranken Hypertoniker unverhältnismäßig hoch ist. Zur Klärung des Rhythmusproblems des Hochdruckkranken, d. h. zur Evaluierung der Rhythmusgefährdung durch Hypertonie und/oder hypertensiv bedingte Herzhypertrophie selbst, sind daher zum anderen Studien erforderlich, die eine Analyse der Rhythmusstörungen bei Hochdruckkranken mit normalem Koronarangiogramm ermöglichen. Es wurde daher in der vorliegenden Untersuchungsserie der Einfluß funktioneller, ventrikeldynamischer und koronarer Meßgrößen des Hochdruckherzens auf das Auftreten und die Häufigkeit von ventrikulären Arrhythmien untersucht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Bodo-Eckehard Strauer
    • 1
  1. 1.Medizinische Klinik und Poliklinik BHeinrich-Heine-Universität DüsseldorfDüsseldorf 1Germany

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