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Elektroenzephalographische Narkoseüberwachung

  • Ina Pichlmayr
  • Ulrich Lips
  • Helmut Künkel

Zusammenfassung

Informationen über den aktuellen cerebralen Funktionszustand durch fortlaufende enzephalographische Narkoseüberwachung erleichtern eine präzise, individuell angepaßte Narkosetiefe und -führung. Daneben zeigen sie generell cerebrale Gefährdungen bzw. manifeste Störungen durch operativ oder anästhesiologisch bedingte Noxen an. Sie ermöglichen als frühes und häufig einziges Warnsymptom entweder eine rechtzeitige Erkennung und eventuelle Beseitigung auslösender Faktoren einer cerebralen Mangelversorgung oder deren aussichtsreiche Therapie. Die EEG-Überwachung hat somit sowohl für Patienten mit eingeschränkter cerebraler Kompensationsreserve als auch für Kranke unter eingreifenden Operationen Vorteile. Voraussetzung einer sicheren Beurteilung der Wertigkeit plötzlich auftretender Veränderungen des EEG ist wiederum die Kenntnis der medikamenteninduzierten Alterationen. Unvermeidbare Kumulationseffekte der Narkotika im Verlauf eines langdauernden chirurgischen Eingriffs bedingen zusätzliche Abweichungen der EEG-Bilder von der Norm, die berücksichtigt werden müssen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • Ina Pichlmayr
    • 1
  • Ulrich Lips
    • 1
  • Helmut Künkel
    • 2
  1. 1.Zentrum für Anästhesiologie der Medizinischen Hochschule HannoverAbt. IV Krankenhaus OststadtHannover 51Deutschland
  2. 2.Zentrum Neurologische MedizinAbt. II — Institut für Klinische Neurophysiologie und Experimentelle NeurologieHannover 61Deutschland

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