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Bionik pp 245-269 | Cite as

Evolution und Optimierung

  • Ingo Rechenberg
  • Udo Küppers
  • Armin Scheel
  • Claus Mattheck
  • Lothar Harzheim
Chapter

Zusammenfassung

Die bisherigen Beispielgruppen der Abschnitte 6–13 haben gezeigt, daß es sinnvoll, in Vergangenheit und Gegenwart vielfältig belegt und für die Zukunft sehr erfolgversprechend ist, Konstruktionen und Verfahrensweisen der Natur als Vorbild für technische Weiterentwicklungen zu nehmen. In der Abschnittsgruppe 14 wird nun verdeutlicht, wie sehr auch die Übernahme der Vorgehensweise, mit der die Natur zu ihren Konstruktionen und Verfahren kommt, der Technik zugute kommen kann. Es hat sich dafür der Begriff der Evolutionsstrategie eingebürgert. Er geht zurück auf Ingo Rechenberg, der sich bereits als Student an der Berliner TU mit derartigen Übertragungsmöglichkeiten befaßt hat (Rechenberg 1965). Die in den Abschnitten 14.1 und 14.2 genannten Beispiele beruhen zum großen Teil auf seinen Ansätzen (Zusammenfassungen: Rechenberg 1973, 1978, 1984) und den Ausarbeitungen seiner Mitarbeiter und ehemaligen Schüler, die heute an Universitäten und in der Industrie tätig sind (z.B Schwefel 1968, 1977). Ein weiter entwickelter Ansatz ist in Abschnitt 14.3 geschildert.

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Literatur

Referenzarbeiten

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Ingo Rechenberg
    • 1
  • Udo Küppers
    • 2
  • Armin Scheel
    • 3
  • Claus Mattheck
    • 4
  • Lothar Harzheim
    • 5
  1. 1.Bionik und EvolutionstechnikTechnische Universität BerlinBerlinDeutschland
  2. 2.Bionik-SystemeStahnsdorf.Deutschland
  3. 3.Höhere technische BundeslehranstaltWeizÖsterreich
  4. 4.Abt. BiomechanikForschungszentrum Technik und Umwelt KarlsruheKarlsruheDeutschland
  5. 5.Abt. At. 8018Adam Opel AGRüsselsheimDeutschland

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