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Beziehung und Deutung in der systemischen Therapie — oder: Blick aus der therapeutischen Einfalt auf die lebendige Vielfalt

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Zusammenfassung

Die Anwendung des systemischen Paradigmas auf menschliche Verhältnisse läßt die Ordnung in der Komplexität dieser Verhältnisse, aber auch die Komplexität dieser Ordnung besser erkennen und auch, welche Möglichkeiten der Entwicklung von Neuem, Ungeahntem, ja Unvorstellbarem damit verbunden ist. Systemisches Paradigma bedeutet die Modellvorstellung „System“ als Ordnungsvorstellung zu kennen und anlegen zu können. „System” bedeutet die Verbundenheit von Teilen zu einem geordneten Ganzen, die aufgrund der offensichtlichen Eignung der Teile, sich zu verbinden, zustande kommt (Hall u. Fagen 1956). Das Ganze ist in bezug auf seine Eigenschaften und Möglichkeiten mehr als die Summe seiner Teile. In bezug auf diese Ganzheit ist die Ordnung darin reflektiert, daß jeder Teil seinen bestimmten „Platz“, d. h. seine Funktion hat, durch die er die Funktion aller anderen Teile mitbestimmt. So ist das Ganze „Struktur” aus Teilen und Gruppierungen von Teilen — also Subsystemen. Diese Struktur weist auf einen „systemeigenen“ Zusammenhalt hin, der auf Bestrebungen, ihn zu verändern hin beobachtet und beurteilt, als „stabil” bis „rigide“ bzw. „labil” bis „flüchtig“ angesehen werden kann.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

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