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Die Vorrangigkeit des Weges vor dem Ziel — oder: Beziehung und Deutung im Vergleich von Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie

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Zusammenfassung

Es ist heutzutage schwierig, von der Verhaltenstherapie zu sprechen.1 Zwar hat sie sich von Anfang an auf verschiedenen Gleisen entwickelt (zur Geschichte der Verhaltenstherapie siehe z. B. Schorr 1984; Jaeggi 1982), aber längere Zeit hindurch gab es doch so etwas wie ein gemeinsames theoretisches Band für die verschiedenartigsten Techniken operanter oder respondenter Richtung: nämlich sowohl den Hinweis auf lerntheoretische Grundlagen als auch den auf ihre quasiexperimentelle Fundierung, eine dem psychologischen Experiment nachempfundene systematische Anwendung der therapeutischen Techniken, sowie — ein wenig später — die Verpflichtung zur Verhaltensanalyse. Solange die „kognitive Wende“ vor allem als „Einbeziehung von Kognitionen” oder als Anwendung des „Problemlösemodells“ gesehen wurde, konnte die Unterstellung unter diese theoretischen Postulate noch notdürftig geleistet werden. Als jedoch Beck und Ellis, zwei ehemalige Psychoanalytiker, ihre spezifischen kognitiven Therapieformen entwickelten, wurde die theoretische Fundierung sehr viel diffuser.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

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