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Funktion und Effektivität betriebsärztlicher Module in einem Personaldateninformationssystem

  • W. Dahlke
Conference paper
Part of the Medizinische Informatik und Statistik book series (MEDINFO, volume 21)

Zusammenfassung

Nach dem Arbeitssicherheitsgesetz vom 12. Dezember 1973 (1) gehört es u.a. zu den Aufgaben der Betriebsärzte, ‘die Arbeitnehmer zu untersuchen, arbeitsmedizinisch zu beurteilen und zu beraten sowie die Untersuchungsergebnisse zu erfassen und auszuwerten’. Entsprechend den unterschiedlichsten gesundheitlichen Risiken, die die Arbeitswelt für den einzelnen mit sich bringt, hat sich in der Arbeitsmedizin eine Vielzahl gefährdungsspezifischer Vorsorgeuntersuchungen eingebürgert. Zu ihrer leichteren Durchführung und Vereinheitlichung haben die Berufsgenossenschaften in Form ihrer Grundsätze für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen (6) detaillierte Empfehlungen herausgegeben. Soweit diese Vorsorgeuntersuchungen gesetzlich vorgeschrieben sind (z.B. in verschiedenen Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften (7), Arbeitsstoffverordnung (2), muß der Arbeitgeber über die weitere Einsatzfähigkeit seiner Mitarbeiter einschließlich eventueller Einschränkungen unterrichtet werden. Unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht wird dem betrieblichen Vorgesetzten in diesen Fällen mitgeteilt, ob gegen die Fortsetzung der gefährdenden Tätigkeit ‘gesundheitliche Bedenken’ oder auch ‘keine gesundheitlichen Bedenken unter bestimmten Voraussetzungen’ bestehen, die dann zu benennen wären (Abb. 1).

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • W. Dahlke
    • 1
  1. 1.Volkswagenwerk AG in WolfsburgDeutschland

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