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Die Erkrankungen der Lederhaut

  • Wolfgang Leydhecker

Zusammenfassung

Die Sklera ist eine weiße und, wie der Name Lederhaut schon andeutet, sehr derbe Gewebshülle, die ähnlich wie die Hornhaut aus zahlreichen Bindegewebsfibrillen und außerdem elastischen Fasern besteht. Sie enthält nur wenige Nerven und Gefäße. In der Äquatorgegend ziehen die dicken Vortexvenen schräg durch die Sklera und führen das Blut aus der Aderhaut in die Orbitalvenen. Durch die Siebplatte, die Lamina cribrosa, treten die Sehnervenfasern und verlieren hier ihre Markscheiden. Die Sklera geht am Rand der Lamina cribrosa in die Durahülle des Sehnervs über. Vorn grenzt die Sklera an die Kornea, die wie ein Uhrglas in die Sklera eingelassen ist. In der Tiefe liegt hier der ringförmige Schlemm-Kanal, in den das Kammerwasser aus der Vorderkammer durch das Trabeculum corneosclerale gelangt und den es durch etwa 20 Abflußkanälchen verläßt, die in den intraskleralen und episkleralen Venenplexus einmünden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Leydhecker
    • 1
  1. 1.Universitäts-Augenklinik im Kopfklinikum WürzburgWürzburgDeutschland

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