Advertisement

Matching und Mobilität

  • Wolfgang Franz
Chapter
  • 63 Downloads
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die beiden vorhergehenden Teile dieses Buches beschäftigten sich mit einer theoretischen und empirischen Analyse des Arbeitsangebotes und der Arbeitsnachfrage. Der Arbeitsmarkt hat nun die Aufgabe, beide Seiten möglichst reibungslos zusammenzubringen. Ein solcher Matching-Prozess hat mehrere Aspekte. Er beginnt zunächst mit dem Suchprozess der Arbeitnehmer und der Firmen: Beschäftigte oder arbeitslose Personen sehen sich nach einem (neuen) Arbeitsplatz um, während Firmen nach Arbeitskräften für unbesetzte Arbeitsplätze Ausschau halten. Die in den Abschnitten 6.2.1 und 6.2.2 behandelte Frage lautet dann, unter welchen Voraussetzungen kommen die beiden Parteien in Kontakt, welche Faktoren bestimmen die Länge und die Effizienz der Suchprozesse? Neben dieser „Kontaktwahrscheinlichkeit“ stellt sich das Problem der „Kontraktwahrscheinlichkeit“. Jetzt lautet die Frage: Vorausgesetzt, ein Kontakt zwischen Arbeitnehmer und Firma wurde hergestellt, unter welchen Bedingungen wird ein Arbeitsvertrag abgeschlossen, ein “Match” eröffnet? Selbst wenn ein Match zu Stande kommt, ist er selten perfekt. Bekanntlich werden nicht einmal alle Ehen im Himmel geschlossen, erst recht nicht alle Arbeitsverträge. Wann werden welche Vertragsverhältnisse gelöst? Beginn und Ende eines Match sind Gegenstand des Abschnitts 6.3. Matching-Probleme und die Mobilität von Arbeitskräften stellen offenkundig miteinander verbundene Aspekte dar. Dabei geht es sowohl um die berufliche wie auch um die regionale Mobilität, wobei Fragen der internationalen Mobilität in Form von Migration eine besondere Bedeutung zukommt. Deshalb widmet sich Abschnitt 6.4 der Immigration von Arbeitskräften nach Deutschland.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literaturauswahl

  1. C.A. Pissarides, (1985), Job Search and the Functioning of Labour Markets, in: D. Canine et al., Labour Economics, London (Longman), S. 159–185.Google Scholar
  2. H. König, (1979), Job-Search-Theorien, in: G. Bombach, B. Gahlen u. A.E. Ott (Hrsg.), Neuere Entwicklungen in der Beschäftigungstheorie und -politik, Tübingen ( Mohr u. Siebeck ), S. 63–115.Google Scholar
  3. C.J. McKenna, (1987), Theories of Individual Search Behavior, in: J.D. Hey u. P.J. Lambert (Hrsg.), Surveys in the Economics of Uncertainty, Oxford (Basil Blackwell), S. 91–109.Google Scholar
  4. D.T. Mortensen, (1988), Matching: Finding a Partner for Life or Otherwise, American Journal of Sociology 94 ( Supplement ), S. 215–240.Google Scholar
  5. W. Franz (Hrsg.) (1992), Structural Unemployment, Heidelberg (Physica).Google Scholar
  6. J. Muysken (Hrsg.) (1994), Measurement and Analysis of Job Vacancies. An International Comparison, Aldershot (Avebury).Google Scholar
  7. F. Padoa-Schioppa (Hrsg.) (1991), Mismatch and Labour Mobility, Cambridge (University Press).Google Scholar
  8. G.J. Borjas (1994), The Economics of Immigration, Journal of Economic Literature 32, S. 1667–1717.Google Scholar
  9. O. Stark (1991), The Migration of Labor, Cambridge (Basil Blackwell).Google Scholar
  10. T. Straubhaar (1988), On the Economics of International Migration, Bern (Haupt).Google Scholar
  11. J. Veiling (1995), Immigration und Arbeitsmarkt - Eine empirische Analyse für die Bundesrepublik Deutschland, Baden-Baden (Nomos).Google Scholar
  12. K.F. Zimmermann (Hrsg.) (1992), Migration and Economic Development, Berlin (Springer).CrossRefGoogle Scholar
  13. Journal of Economic Perspectives 9, Heft 2, 1995.Google Scholar
  14. Journal of Population Economics 7, Heft 2, 1994Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Franz
    • 1
  1. 1.Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)MannheimDeutschland

Personalised recommendations