Advertisement

Schmieden von Aluminium

  • Friedrich Ostermann
Chapter
Part of the VDI-Buch book series (VDI-BUCH)

Zusammenfassung

Gesenkschmiedeteile aus Aluminiumknetlegierungen werden seit langem in der Luftfahrt, im Fahrzeugbau und in vielen anderen Gebieten des Maschinenbaus verwendet, d.h. vor allem in solchen Anwendungsfällen, bei denen ein Höchstmaß an Sicherheit gegen Versagen durch Mißbrauch, durch Stoßbelastung und durch schwingende Beanspruchung gewährleistet sein muß. Im Automobilsektor zählen hierzu Fahrwerksteile, wie Räder, Querlenker, Längslenker, Achslager und Naben-, Lenkungs- und Bremsteile. Die hohe Bauteilintegrität wird beim Gesenkschmieden dadurch erzielt, daß durch den Materialfluß im Gesenk ein dichtes Fasergefüge entsteht, das bei richtiger Auslegung des Schmiedeteils, des Gesenks und des Schmiedeprozesses höchste mechanische Eigenschaften in Richtung der Hauptbeanspruchungen besitzt. Festigkeit, Bruchdehnung, Zähigkeit und Schwingfestigkeit sind bei Beanspruchung in der Faserrichtung am höchsten. Beipiele für derartige Anwendungen finden sich in folgenden Bildern.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 9.1
    DIN EN 573 (1994–12): Aluminium und Aluminiumlegierungen - Chemische Zusammensetzung und Formen von Halbzeug. Teil 1: Numerisches Bezeichnungssystem; Teil 2: Bezeichnungssystem mit chemischen Symbolen; Teil 3: Chemische Zusammensetzung; Teil 4: HalbzeugformGoogle Scholar
  2. 9.2
    DIN EN 586: Aluminium und Aluminiumlegierungen - Schmiedestücke“; Teil 1 (1997–10): Technische Lieferbedingungen; Teil 2 (1994–11): Mechanische Eigenschaften und zusätzliche Eigenschaftsanforderungen; Teil 3 (E DIN EN 586–3, 1997–01): Grenzabmaße und FormtoleranzenGoogle Scholar
  3. 9.3
    ALUSELECT. Werkstoffdatenbank für Aluminiumknetlegierungen. Brüssel: EAA European Aluminium Association, 1992Google Scholar
  4. 9.4
    Aluminium-Taschenbuch. Hrsg. Aluminium-Zentrale e.V., 14. Aufl. Düsseldorf: Aluminium-Verlag, 1988Google Scholar
  5. 9.5
    H. Meyer-Nolkemper: Gesenkschmieden von Aluminiumwerkstoffen (Teile I bis IX),Aluminium, 55 (1979) 226–229; 286–289; 348–351; 412–415; 541–545; 607–608; 671–673; 739–741; 798–800.Google Scholar
  6. 9.6
    E. Doege; H. Schoch: Beitrag zum Gesenkschmieden aushärtbarer Aluminiumlegierungen, VDI-Fortschrittberichte. Düsseldorf: VDI-VerlagGoogle Scholar
  7. 9.7
    Lange, K.: Lehrbuch der Umformtechnik, Bd. 2: Massivumformung, 2.Aufl. Berlin, Heidelberg, New York, Paris, Tokyo: Springer 1988.Google Scholar
  8. 9.8
    K. Siegert; R. Malek; R. Neher: Forging Process. TALAT Lecture 3402, 1994Google Scholar
  9. 9.9
    Lange, K.: Benennung und Begriffsbestimmungen im Bereich der Umformtechnik. Ind. Anz. 86 (1964) 84–85Google Scholar
  10. 9.10
    Thyssen Edelstahlwerke AG, Werkstoffblätter für WarmarbeitsstähleGoogle Scholar
  11. 9.11
    A. Kannappan: Wear in forging dies. A review of world experience. Metal forming 36(1969) 335–342, Metal forming 37(1970) 6–14 and 21Google Scholar
  12. 9.12
    P. Johne: Formpressen ohne Grat in Gesenken ohne Ausgleichsräume. Diss. TU Hannover 1969Google Scholar
  13. 9.13
    K. Siegert; D, Ringhand; R. Neher: Designing Forgings. TALAT Lecture 3403, 1994Google Scholar
  14. 9.14
    DIN 1749–3 (Ausg. 1974–01): Gesenkschmiedestücke aus Aluminium. Grundlagen für die Konstruktion.Google Scholar
  15. 9.15
    H. Lowak und D. Brandt: Problemlösungen mit Schmiedestücken, in E Ostermann, Aluminiumwerkstofftechnik für den Automobilbau, Expert-Verlag, 1992Google Scholar
  16. 9.16
    F. Ostermann und B. Hostert: Aluminium für hochbeanspruchte Fahrwerksteile, VDI-Fortschrittsberichte Reihe 12, Nr. 34, 1978Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Friedrich Ostermann
    • 1
  1. 1.Aluminium Technologie-ServiceMeckenheimDeutschland

Personalised recommendations