Anatomie pp 385-484 | Cite as

Kopf und Hals

  • Theodor Heinrich Schiebler
  • Walter Schmidt
  • Karl Zilles
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Funktionell und vor allem entwicklungsgeschichtlich müssen Kopf und Hals als Einheit gesehen werden. So wird z.B. Material der Branchialbögen (S. 389) sowohl für die Ausbildung von Teilen des Schädels als auch für die des Halses (z.B. Kehlkopfskelett) verwendet; oder Gewebe, das sonst der Wirbelentwicklung dient (Mesen-chym der oberen Skierotome, S. 123), wird in die Anlage von Teilen der Schädelbasis (Pars basilaris ossis occipitalis) einbezogen. Für die Muskulatur gilt, daß sie im Kopfbereich nur teilweise aus Somiten entstanden ist (z.B. Zungenmuskulatur, S. 394), im übrigen aber auf Branchialbögen zurückgeht (z.B. Kaumuskulatur Tab. 11.2, Gesichtsmuskulatur Tab. 11.2). Andererseits ist die Muskulatur des Halses nicht nur ortsständiger Herkunft, sondern stammt teilweise aus dem Rumpfbereich. Und dann wieder haben Teile der Rumpfmuskulatur bran-chiogenen Ursprung (M. trapezius, S. 267).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Theodor Heinrich Schiebler
    • 1
  • Walter Schmidt
    • 2
  • Karl Zilles
    • 3
  1. 1.Anatomisches InstitutUniversität WürzburgWürzburgDeutschland
  2. 2.Institut für Histologie und EmbryologieInnsbruckÖsterreich
  3. 3.Institut für HirnforschungMedizinische Einrichtungen der UniversitätDüsseldorfDeutschland

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