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Atmung und Herzkreislauf in Narkose

  • Franz-Josef Kretz
  • Jürgen Schäffer
Part of the Springer Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die treibende Kraft für die Sauerstoffaufnahme von der Lunge ins Blut ist der Sauerstoffpartialdruckunterschied zwischen Alveole und Arterie (alveolo-arterielle-p02 Differenz = AaDO2). Der alveoläre Sauerstoffpartial-druck ist wiederum abhängig von der inspiratorischen 02-Konzentration (F1O2 = fraktion of inspired o xygen). Der alveoläre Sauerstoffpartialdruck beträgt normalerweise 142 mm Hg. Dies errechnet sich wie folgt: der Luftdruck liegt bei 760 mm Hg. Davon sind Wasserdampfdruck (47 mm Hg) und alveolärer paCO2 (35 mm Hg) abzuziehen. So verbleiben 678 mm Hg. Der Anteil des Sauerstoffs in der Einatmungsluft beträgt 21%, sodaß der alveoläre Sauerstoffpartialdruck (Palv O2) 142,38 mm Hg beträgt. Die normale alveoläre-arterielle 02-Partialdruckdifferenz beträgt 4o mm Hg, sodaß ein arterieller PO2 von 102 mm Hg zu erwarten ist. Dieser arterielle P02 setzt jedoch normale Ventilations (Gasverteilung in der Lunge)/Perfusions(Blutfluß in der Lunge)-Verhältnisse voraus. Die treibende Kraft für die Sauerstoffaufnahme ist die Diffusion.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • Franz-Josef Kretz
    • 1
  • Jürgen Schäffer
    • 2
  1. 1.Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, des Olgahospitals, Pädiatrisches ZentrumSädtischen Frauenklinik Berg, Klinikum StuttgartStuttgartDeutschland
  2. 2.Klinik für Anästhesiologie und operative IntensivmedizinRobert-Koch-KrankenhausGehrdenDeutschland

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