Pflege des Intensivpatienten

  • R. Larsen
  • H. Sonntag
  • D. Kettler

Abstract

Körperpflege scheint ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein, das er mit vielen anderen Säugern gemeinsam hat. Bestimmte Verhaltensweisen lösen beim Artgenossen Betreuungshandlungen aus; sie stiften ein soziales Band und dienen dem Zusammenhalt der Gruppe. Da der Mensch dazu neigt, seine natürliche Herkunft zu verleugnen, treten bei ihm Pflegeverhaltensweisen zumeist in maskierter Form auf: Umarmen, Streicheln, zärtliches Beknabbern und Küssen (= Mund-zu-Mund-Fütterung) sind solche umgewandelten Betreuungshandlungen. Beim Intensivpatienten rückt dieser wichtige emotionale Bedürfnisaspekt zugunsten kühler medizinischer Ziele in den Hintergrund.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • R. Larsen
    • 1
  • H. Sonntag
    • 1
  • D. Kettler
    • 1
  1. 1.Zentrum AnästhesiologieUniversität GöttingenGöttingenDeutschland

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