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Ein/Ausgabe-Controller und Ein/Ausgabe-Computer

  • Thomas Flik
  • Hans Liebig

Zusammenfassung

Im vorigen Kapitel sind wir davon ausgegangen, daß die Übertragung der Daten zwischen Speicher und Interface und die Übertragungsorganisation, wie z.B. die Adreßfortschaltung und die Bytezählung, vom Mikroprozessor durchgeführt werden. Dies kann für die zentralen Verarbeitungsaufgaben des Prozessors sehr zeitraubend sein, insbesondere bei einer Datenübertragung mit Busy-Waiting. Selbst wenn die Übertragung der einzelnen Daten durch Interrupts synchronisiert wird, beanspruchen das Statusretten, das Ausführen des Interruptprogramms und das abschließende Statusladen immer noch ein Vielfaches der eigentlichen Datenübertragungszeit. Das macht sich vor allem bei hohen Übertragungsgeschwindigkeiten nachteilig bemerkbar, z.B. bei der Datenübertragung mit einer Floppy-Disk oder bei der Kommunikation zwischen mehreren Mikroprozessorsystemen. Dieser Engpaß kann jedoch durch Hardwareunterstützung in Form zusätzlicher Ein/Ausgabe-Controller (Ein/Ausgabe-Steuerbausteine) oder Ein/Ausgabe-Computer (Ein/Ausgabe-Rechnerbausteine) behoben werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • Thomas Flik
    • 1
  • Hans Liebig
    • 1
  1. 1.Institut für Technische InformatikTechnische Universität BerlinBerlin 10Deutschland

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