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Der 16-Bit-Mikroprozessor

  • Thomas Flik
  • Hans Liebig

Zusammenfassung

In Kapitel 1 wurde ein 16-Bit-Mikroprozessor in einer stark vereinfachten Form dargestellt, um die prinzipielle Funktionsweise von 16-Bit-Mikroprozessoren zu zeigen. Die im Handel befindlichen Prozessoren weisen gegenüber diesem Modell eine wesentlich komplexere Struktur und eine entsprechend höhere Leistungsfähigkeit auf. Dies gilt auch im Vergleich mit den 8-Bit-Mikroprozessoren. Einige Merkmale, die die 16-Bit-Prozessoren von den 8-Bit-Prozessoren unterscheiden, sind im folgenden zusammengestellt:
  • größere Wortlänge von 16 Bits und damit verbunden 16-Bit-Datenwege,

  • größere Anzahl von Datenformaten (Bit, Halbbyte, Byte, Wort, Doppelwort, Bytekette und Wortkette),

  • allgemeiner Registersatz,

  • größere AdreBlänge mit bis zu 24 Bits,

  • größere Anzahl von Adressierungsarten,

  • Zweiadreßbefehle,

  • mächtigerer Befehlssatz (Multiplikations-und Divisionsbefehle, Befehle zur Speicherverwaltung, String- und Blockverarbeitungsbefehle),

  • universelles Trap- und Interruptsystem,

  • verschiedene Betriebsarten (Systemmodus, Normalmodus),

  • einfaches Statuswechseln,

  • privilegierte Befehle,

  • Unterstützung von Mehrprozessorkonfigurationen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • Thomas Flik
    • 1
  • Hans Liebig
    • 1
  1. 1.Institut für Technische InformatikTechnische Universität BerlinBerlin 10Deutschland

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