Die Landgewinnung

  • Gerhard Schroeder
Part of the Handbibliothek für Bauingenieure book series (BAUINGENIEUR, volume T. 3, Bd. 7)

Zusammenfassung

Unter Landgewinnung versteht man die Verwandlung bisher vom Wasser bedeckter Flächen in Nutzland. Wir können drei Gruppen dieser Art unterscheiden. Zunächst die Aufspülung von Wassertümpeln, alten Flußschlenken, Seen oder Teilen davon mit Baggergut, das in der Nähe gewonnen wird. Wichtig ist eine vorausgehende Untersuchung des Baggerbodens auf pflanzenschädliche Stoffe. Solche bilden sich durch stoffliche (chemische) Umsetzungen zuweilen auch erst dann, wenn das Baggergut mit der Luft in Berührung kommt. Der tote Baggerboden ist für das Wachstum unserer Nutzpflanzen in der ersten Zeit meistens ungeeignet. Es bedarf dann geraumer Zeit und erheblicher Anstrengungen, bis der Boden genügend zersetzt und mit Humus und Kleinlebewesen angereichert ist. Zu beachten sind die häufig auftretenden Fischereischäden.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1937

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  • Gerhard Schroeder

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