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Allgemeines über das Gebiet der Textilveredlung

  • Otto Mecheels

Zusammenfassung

Der Begriff Textilveredlung umfaßt alle chemischen und mechanischen Maßnahmen, die wir zum Zwecke der Verschönerung oder Verbesserung eines Textilguts durchführen. Dabei braucht die Ware durchaus nicht immer vorher gesponnen oder gewebt zu sein. Wir können z. B. die Flocke (das „lose Material“), das Kardenband (bei Baumwolle), den Kammzug (bei Wolle), also das „Halbgespinst“, bleichen oder färben. Wir können ferner das Garn (als Stranggarn, Kreuzspule oder Cop) oder schließlich das fertige Gewebe veredeln. Die Veredlung ist also nicht unbedingt die Schlußmaßnahme, der „Finish“ in der textilen Fabrikation. Sie wird jedoch in den weitaus meisten Fällen am Schlusse liegen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1940

Authors and Affiliations

  • Otto Mecheels
    • 1
    • 2
  1. 1.M.-Gladbach-Rheydter Textilinstitute (Höhere Fachschule für Textilindustrie, Öffentliches Warenprüfungsamt für das Textilgewerbe, Deutsches Forschungsinstitut für Textilindustrie)Deutschland
  2. 2.Technischen Hochschule AachenDeutschland

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