Advertisement

Zusammenfassung

Viele der vorhergehenden Versuche haben uns demonstrieren können, daß die Entwicklung und damit die äußere Gestalt einer Pflanze durch gewisse Wirkstoffe bestimmt werden. Ähnlich sind wahrscheinlich auch die Versuche aus dem vorliegenden Kapitel aufzufassen. Sie zeigen zumindest, daß die verschiedenen Organe eines Individuums sich gegenseitig in ihrer Entwicklung beeinflussen, daß zwischen ihnen sog. Korrelationen bestehen. Dies äußert sich im Experiment darin, daß sich die Gestalt einer Pflanze nach Entfernung eines Organes ändert oder daß die Entwicklungspotenz eines Organes nach Abtrennung von der Pflanze erst voll zur Geltung kommt (Versuch 100). Die Experimente aus diesem Kapitel mögen uns zudem besonders deutlich vor Augen führen, daß ein Individuum nicht die Summe von einzelnen Organen darstellt, sondern einen „Organismus“.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Müller, A. M.: Jb. Bot. 81, 497 (1935).Google Scholar
  2. Müller, A. M.: Jb. Bot. 81, 497 (1935).Google Scholar
  3. Jost, L.: Bot. Ztg. 49, 485, 525 (1891); 511, 89 (1893). — Z. Bot. 35, 114 (1939).Google Scholar
  4. Mai, G.: Jb. Bot. 79, 681 (1934).Google Scholar
  5. Kxy, L.: Naturwiss.Wsehr. 19, 169 (1904).Google Scholar
  6. Vöchting, H.: Bibliotheca Botanica, Heft 4. Cassel 1887.Google Scholar
  7. Lakgn, G.: Flora (Jena) 105, 241 (1913).Google Scholar
  8. Vöchting, H.: Jb. Bot. 40, 147 (1904).Google Scholar
  9. Hering, Fn.: Jb. Bot. 29, 132 (1896).Google Scholar
  10. Goebel., K.: Bot. Ztg. 38, 833 (1880).Google Scholar
  11. Moliscx, H.: Pflanzenphysiologie als Theorie der Gärtnerei, 6. Aufl., S. 244. 1930.Google Scholar
  12. Habig, A.: Planta (Berl.) 15, 43 (1932).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1943

Authors and Affiliations

  • Ulrich Ruge
    • 1
  1. 1.Universität GreifswaldGreifswaldDeutschland

Personalised recommendations