Das Verstehen der Sprache und das Weltbild der Menschen

  • Hans Hörmann

Zusammenfassung

Das vorletzte Kapitel endete mit der Feststellung, man könne den Prozess der Verwendung sprachlicher Strukturen nur dann adäquat untersuchen, wenn man den „Zustand des Sprachbenutzers“ mit in das Kalkül aufnehme. Über diesen „Zustand des Sprachbenutzers“ haben wir im dann anschließenden Kapitel erfahren, daß er — sicher beim Kind, vermutlich auch beim Erwachsenen — in starkem Maße durch den Handlungsduktus mit bestimmt ist, in welchem der Betreffende steht, durch die Intentionen, die er hat und zu deren Verwirklichung er Sprache (als Hörer oder als Sprecher) einsetzt. An diese Überlegungen knüpfen wir jetzt an.

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Literatur

  1. 1.
    Wir werden zum Umkreis der Lennebergschen Untersuchungen unten (S. 198) noch einmal an Hand der Arbeit von Lantz und Stefflre (1964) zurückkehren. Dort wird sich zeigen, daß die Frage der ‚Gültigkeit der Whorf-These’ mit der kommunikativen Intention von Sprecher und Hörer zusammen gesehen werden muß.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. dazu Hörmann (1976).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • Hans Hörmann
    • 1
  1. 1.Psychologisches Institut der Ruhr-UniversitätDeutschland

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