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Zur Klinik der Staublunge

Chapter
Part of the Beihefte zum zentralblatt für Gewerbehygiene und Unfallverhütung book series (BZGU, volume 15)

Zusammenfassung

Ständiger oder regelmäßiger längerer Aufenthalt in stauberfüllter Luft, wie es die Arbeit gewisser Berufe mit sich bringt, ist imstande, das Krankheitsbild der Staublunge hervorzurufen. Die Aufnahme staubartiger Beimengungen der Luft in die Lunge wird bis zu einem gewissen Grade vom Körper reaktionslos vertragen. Beweis hierfür sind die anthrakotischen Veränderungen der Lungen, die wir bei jeder Sektion von Leichen Erwachsener finden, die nie im Leben über Beschwerden seitens der Atmungsorgane geklagt, sicherlich nicht deutliche oder eindeutige Krankheitssymptome geboten haben. Ich gehe so weit, von einer gewissermaßen physiologischen Staublunge bei Menschen in staubreicher Gegend, wie sie die Industriezentren und die Großstädte darstellen, zu sprechen. Watkins-Pitchford berichtet über ausgesprochene Staublungen bei Männern, wie Farmern, Polizisten, Transportarbeitern, die niemals in einem Bergwerk oder in einem Steinbruch gearbeitet haben. Er nimmt diese Fälle als Beweis, daß die Staublunge nicht an bestimmte Industriebezirke gebunden ist.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • Döhren

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