Meteorologische Voraussetzungen für extrem gute Sicht

  • Hellmut Berg

Zusammenfassung

Wolf hat stets auch die Windverhältnisse in der Ebene nach den Rauchfahnen der Industriewerke bei Rheinau und in der Höhe der Odenwaldberge nach einer Windfahne auf dem Michelsberg angegeben. Wir beschränken uns hier auf eine Betrachtung der Windverhältnisse bei extrem guter Sicht, d. h. bei Sichtbarkeit des Feldberg i. T. Sie können uns Aufschluß geben über die meteorologischen Voraussetzungen für extrem gute Sicht. Für alle Beobachtungstermine, an denen der Feldberg zu sehen war, wurde der Wind in der Ebene und auf der Höhe des Königstuhls herausgeschrieben. Zunächst ergab sich, daß zwischen dem Wind in der Ebene und auf der Höhe keine große Abweichung bestand. Die häufigste Windrichtung in der. Ebene (Rheinau) war bei Feldbergsichtbarkeit N bis E und S bis SW; fast völlig fehlten WSW bis NNW. Zu berücksichtigen ist die Schwierigkeit dieser Windangabe über 16 km Entfernung. Weiter ist bei einem Vergleich mit den Angaben des Windes auf der Höhe zu beachten, daß gerade bei Ostwind in der Höhe die Angabe für die dann oft unsichtbare Ebene vielfach fehlen. Es wurde daher lediglich der Wind in Höhe des Königstuhl einer näheren Betrachtung unterzogen. Tabelle 7 bringt die Häufigkeit der bei Feldbergsichtbarkeit vorkommenden Windrichtungen auf der Höhe des Königstuhl getrennt nach Jahreszeiten. Eine Unterteilung nach einzelnen Tageszeiten hatte keine Unterschiede in der Verteilung gebracht.

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Literatur

  1. 2).
    H. Tschierske, Zur Abhängigkeit der Sicht von der Luftmasse. Zeitschr. f. angew. Meteorol. 49, 307–312, 1932Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1938

Authors and Affiliations

  • Hellmut Berg

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