Zusammenfassung

Es wurde aus den Beobachtungsbüchern zunächst ausgezählt, wie oft jedes Sichtziel überhaupt zu sehen war und zwar getrennt für Vormittag, Mittag und Abend und für die einzelnen Monate. Die erhaltenen Summen wurden in Prozenten aller Tage wiedergegeben und daraus Mittelwerte für die Sichtbarkeit jedes Zieles für den ganzen Tag 1/3 (Vormittag+Mittag+Abend) und aus den Monatswerten für das ganze Jahr bestimmt. Diese Berechnung schließt sich an die übliche Bestimmung des mittleren Tageswertes eines meteorologischen Elementes an. Es wäre in diesem. Falle vielleicht richtiger gewesen, auf die Division durch 3 bei der Berechnung des Tagesmittels aus den drei Terminbeobachtungen zu verzichten. Die Summe Vormittag + Nachmittag + Abend bedeutet dann die Wahrscheinlichkeit dafür, daß das Sichtziel an wenigstens einem Termin zu sehen ist. Die gewählte Art der Angabe (also Division durch 3) hat jedoch den Vorzug der Anschaulichkeit für sich.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    A. Pepp1er, Ergebnisse von Sichtmessungen in Karlsruhe mit vergleichenden Untersuchungen. Beitr. zur Phys. d. fr. Atm. XIII, 64–114, 1927.Google Scholar
  2. 2).
    W. Pepp1er, Über die Sichtverhältnisse am Bodensee. Zeitschr. f. angew. Meteorol. 46, 311–320, 1929.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1938

Authors and Affiliations

  • Hellmut Berg

There are no affiliations available

Personalised recommendations