Geometrisches Zeichnen

  • K. Gotthold
Part of the Der praktische Maschinenbauer book series (PRMASCH, volume 2/2)

Zusammenfassung

Für die Anfertigung der Zeichnungen dieses Abschnittes und der folgenden sind nachstehende Zeichengeräte erforderlich:
  1. 1.

    Ein Zeichenbrett, das je nach der Größe der herzustellenden Zeichnungen verschieden groß ist; es muß aus gut ausgetrocknetem und weichem Holze, am besten Pappel- oder Lindenholz, hergestellt sein und darf keine Äste haben. Die Randleisten, an denen die Schiene gleiten soll, müssen genau gerade sein und im rechten Winkel zueinander stehen.

     
  • Wer die folgenden Figuren nachzeichnen will, nimmt am besten ein Brett von 70 bis 72 cm Breite und 50–54 cm Höhe.

  1. 2.

    Eine Reißschiene, die 20–25cm aus Mahagoni- oder Birnbaumholz angefertigt ist. Die Schiene soll 4–5 cm über das Brett hinwegragen und senkrecht auf den Kopf aufgeleimt sein.

     
  2. 3.

    Zwei Dreiecke. Ein Dreieck mit einem rechten und zwei 45 °- Winkeln (Fig. 1), ein Dreieck mit einem rechten und einem 60°- und einem 30°-Winkel (Fig. 2). Die Dreiecke bestehen meist aus denselben Holzarten wie die Schiene, jedoch sind auch Dreiecke aus Hartgummi und Zelluloid zu empfehlen.

     
  3. 4.

    Die Kurvenlineale, die zum Zeichnen gekrümmter Linien dienen, bestehen aus Birnbaumholz oder auch Zelluloid und Hartgummi.

     
  4. 5.

    Das Reißzeug. Es ist das wichtigste Werkzeug des Zeichners und daher nicht angebracht, bei der Anschaffung zu sparen.

     

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

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  • K. Gotthold

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