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Hygiene im Büro und im kaufmännischen Betriebe vom technisch-betriebsorganisatorischen Standpunkt

Part of the Beihefte zum Zentralblatt für Gewerbehygiene und Unfallverhütung book series (BZGU, volume 20)

Zusammenfassung

Die Gesetzgebung der Vorkriegszeit enthielt nur wenige Bestimmungen über den Arbeitsschutz der Angestellten. Für die in den kaufmännischen Büros und im Großhandel beschäftigten Angestellten gab es öffentlich-rechtliche Arbeitsschutzvorschriften überhaupt nicht. Es hatte sein Bewenden bei den zivilrechtlichen Bestimmungen des §618 des Bürgerlichen Gesetzbuches und des §62 des Handelsgesetzbuches, nach denen der Arbeitgeber verpflichtet ist, den Betrieb so einzurichten, daß die Arbeitnehmer gegen Gefahren für Leben, Gesundheit und Sittlichkeit soweit geschützt sind, wie es die Eigenart des Betriebes zuläßt. Während nach den erwähnten Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches dem Arbeitgeber die Regelung des Arbeitsschutzes vollkommen überlassen ist und die zivilrechtliche Haftung lediglich im Schadensfalle eintritt, gehen dagegen die Bestimmungen des Handelsgesetzbuches weiter; in ihnen ist eine einklagbare Verpflichtung zur Herstellung der Einrichtungen festgelegt, die zum Schutze der Arbeitnehmer erforderlich sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

  • Kremer
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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