Zusammenfassung

Als Kraftmaschinen bezeichnén wir die Maschinen, mit denen wir die uns von der Natur gebotene Energie in mechanische Arbeit verwandeln können. Solche Energiequellen sind die bewegte Luft als Wind, das Wasser, sofern es in gewisser Höhe über dem Meeresspiegel, d. h. mit einem Gefälle zur Verfügung steht und schließlich die bei chemischen Verbindungen freiwerdende Energie, in der Hauptsache die bei der Verb r e n n u n g in Form von W ä r m e erhaltene Energie. Fast die gesamte heute ausnutzbare Energie verdanken wir der Sonnenstrahlung. Sie verursacht die Temperaturunterschiede in der Atmosphäre und damit die Luftströmungen. Diese bringen das an der Meeresoberfläche verdunstete Wasser in Dampfform in große Höhen und über das Festland, wo es niedergeschlagen unsere Bäche und Flüsse speist. Während diese Energiemengen ständig neu gebildet werden, nützen wir in unseren Brennstoffen, abgesehen vom Holz, in den verschiedenen Kohlensorten und Erdölen vor Jahrtausenden oder Jahrmillionen entstandene Energievorräte aus, die gleichfalls der Sonnenwärme ihr Entstehen verdanken. Nur in sehr bescheidenem Maße nutzen wir bis jetzt die großen im Erdinnern vorhandenen Wärmemengen aus, wie z. B. etwa in Italien, wo aus großen Tiefen empordringender Wasserdampf unmittelbar zum Betriebe von Dampfkraftwerken dient.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1925

Authors and Affiliations

  • H. Frey

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