Allgemeine Grundlagen und Berechnung der inneren Energie und der spezifischen Wärmen aus den Explosionsversuchen

  • W. Schüle

Zusammenfassung

Im Jahre 1916 ist vom Verfasser eine Wärmetafel für technische Feuergase und ihre Bestandteile veröffentlicht worden1. Die in dieser Tafel enthaltenen Werte der inneren Energie, des Wärmeinhalts und der Entropie beruhen auf den damals bekannten Werten der mittleren spezifischen Wärmen, wie sie insbesondere für Feuertemperaturen aus den bis dahin bekannten Explosionsversuchen von den einzelnen Forschern hergeleitet worden waren. Die Dissoziationsverhältnisse waren dabei außer Betracht geblieben.

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Literatur

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    Dissoziationsgrade von 1120, 112 und CO2. Die Abb. 9 und 10 enthalten die Dissoziationsgrade in Abhängigkeit von Druck und Temperatur von H2O (nach Bjerrum) und von 112 (nach Langmuir) als Ordinaten mit den Drücken als Abszissen und mit Linien gleicher Temperatur. Abb. 11 enthält in anderer Darstellung die Dissoziationsgrade von CO2 nach Bjerrum. Diese Tafeln wurden bei der nachfolgenden Berechnung der Explosionsversuche zur Ermittlung der Dissoziationsgrade benützt. Mit Hilfe der weiter unten ermitteltenGoogle Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • W. Schüle
    • 1
  1. 1.EssenDeutschland

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