Advertisement

Grenzflächenenergie

  • Kurt Stern
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiet der Physiologie der Pflanzen und der Tiere book series (MGPPT, volume 30)

Zusammenfassung

Die Grenzschicht zweier Phasen läßt sich als eine dritte Phase betrachten, in der spezielle Zustandsgleichungen und Reaktionsgesetze gelten. Die Dicke dieser Phase beträgt eine oder mehrere Molekülschichten. Daß die Teilchen in einer Phasengrenzschicht unter anderen Bedingungen stehen als die im Innern einer Phase, zeigt folgende Überlegung: Auf letztere wirken allseits gleiche Kräfte von seiten der Teilchen in ihrer Umgebung, und diese Kräfte kompensieren sich. Auf erstere wirken von der einen Seite die Kräfte von Teilchen der einen Phase, auf der anderen Seite die von Teilchen der zweiten Phase, und diese Kräfte werden sich im allgemeinen nicht kompensieren. Daher tritt in solchen Grenzflächen eine Grenzflächenspannung und eine Grenzflächenenergie auf. Wie man sich im speziellen das Zustandekommen der Grenzflächenenergie vorzustellen hat, darüber sind eine Reihe von Theorien entwickelt worden, auf die wir nicht näher eingehen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Reichinstein, D.: Grenzflächenvorgänge in der belebten und unbelebten Natur. Leipzig. 1930.Google Scholar
  2. 1.
    Stern, O.: 1. c. S. 187.Google Scholar
  3. 1.
    Volmee, M. u. P. Mahnert: Z. physik. Chem. 115, 239 (1925).Google Scholar
  4. 2.
    Thomsox, J. J.: Applications of thermodynamics London 1888.Google Scholar
  5. 3.
    Deutsch, D.: Z. physik. Chem. 136, 353 (1928).Google Scholar

Copyright information

© Kurt Stern 1933

Authors and Affiliations

  • Kurt Stern

There are no affiliations available

Personalised recommendations