Zusammenfassung

An die Stelle maschinenmäßiger Umformer treten heute in zunehmendem Maße Quecksilberdampfstromrichter. Siefinden namentlich als Gleichrichter Verwendung zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom. Diese Umsetzung erfolgt beim Gleichrichter, wie beim Einankerumformer, nach einem bestimmten Spannungsverhältnis. Die für die gewünschte Gleichstromspannung erforderliche Wechselspannung wird durch einen Einphasentransformator E. T., Abb. 280, hergestellt, der dem Gleichrichter vorgeschaltet ist und in Sparschaltung ausgeführt sein kann Der eigentliche Gleichrichter besteht bei kleineren und mittleren Leistungen aus einem luftleer gepumpten Glaskolben G. Der transformierte Wechselstrom wird den aus Eisen oder Graphit hergestellten und in seitlichen Armen des Kolbens untergebrachten Anoden A l und A 2 über Sicherungen zugeführt. Der Gleichstrom wird an der aus Quecksilber bestehenden Kathode K und dem Mittelpunkt O der Transformatorwicklung abgenommen. Erstere bedeutet für den Gleichstrom den positiven, letzterer den negativen Pol. Die Gleichrichterwirkung erfolgt unter Lichtbogenbildung im Glaskolben, indem der Strom nur in bestimmter Richtung — von den Anoden A zur Kathode K — hindurchgelassen wird. H ist eine in einem kurzen Glasarm untergebrachte Hilfselektrode aus Quecksilber, welche über den Widerstand W mit einer der Anoden verbunden ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1944

Authors and Affiliations

  • Emil Kosack
    • 1
  1. 1.HagenDeutschland

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