Bakteriologische Untersuchung des Trinkwassers

  • O. Spitta
Part of the Handbuch der Lebensmittelchemie book series (LEBENSMITTEL, volume 8/2)

Zusammenfassung

Bestimmt bei der Analyse des Trinkwassers der Chemiker vorwiegend gelöste Stoffe, so hat der Wasserbakteriologe nur mit den feinsten suspendierten Teilchen des Wassers zu tun und zwar mit lebenden Teilchen, den Spaltpilzen. Aus diesem grundsätzlichen Unterschiede ergeben sich auch Verschiedenheiten hinsichtlich des Wesens und des Zieles der Arbeit. Etwa vorkommende Schwebestoffe des Wassers (Ton, Eisenflocken usw) kann der Chemiker genauer differenzieren als es der Bakteriologe unmittelbar mit Hilfe des Mikroskopes bei den Mikroorganismen vermag, denn die Erscheinungsformen der Bakterien sind nicht abwechslungsreich genug, um mit ihrer Hilfe die einzelnen Arten auseinanderhalten zu können. Zunächst läßt das mikroskopische Bild also nur eine Einweisung in eine der wenigen Hauptgruppen der Bakterien zu. Die Folge ist also, daß — wenn man nicht den später zu beschreibenden Weg über die Kulturverfahren wählt — man vorhandene Bakterien im wesentlichen quantitativ werten wird.

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Buch-Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1940

Authors and Affiliations

  • O. Spitta
    • 1
  1. 1.HildesheimDeutschland

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