Advertisement

Untersuchung von Flüssigkeiten, die als vermittelnde Körper im oberen Prozeß einer Mehrstoffdampfmaschine Verwendung finden können

Part of the Mitteilungen über Forschungsarbeiten auf dem Gebiete des Ingenieurwesens book series (volume 116)

Zusammenfassung

In dem Buch »Die Theorie der Mehrsfoffdampfmaschine«2) stellt K. Schreber die Formeln zusammen, die die Vorteile der Mehrstoffmaschine gegenüber der Wasserdampfmaschine vom thermodynamischen Standpunkte aus ergeben. Für unsere Betrachtungen ist das auf S. 20 abgedruckte Ergebnis von Wichtigkeit, daß bei gleichzeitiger Beachtung der thermodynamischen Verhältnisse in der Kesselanlage und in der Maschinenanlage der Carnotsche Kreisprozeß die meiste Arbeit liefert, dessen obere Grenztemperatur 453° C ist. Diesem Ergebnis liegt die Erwägung zugrunde, daß mit steigender oberer Temperaturgrenze der Wirkungsgrad des Carnotschen Prozesses zwar zunimmt, daß aber gleichzeitig der Wirkungsgrad der Kesselanlage schlechter wird, da die Heizgase mit höherer Temperatur nach dem Schornstein abziehen. Die Verhältnisse ändern sich sofort, wenn man die abziehenden Heizgase zum Vorwärmen der Kesselspeiseflüssigkeit verwendet. Wenn auf diese Weise die Temperatur der abziehenden Heizgase stets gleich gehalten wird, unabhängig von der oberen Temperaturgrenze des Dampfmaschinenprozesses, dann ergibt sich, daß der Carnot-Prozeß der Anlage die größte Arbeit leistet, der die höchste obere Temperaturgrenze aufweist.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1912

Authors and Affiliations

  • H. Hort
    • 1
  1. 1.Essen/RuhrDeutschland

Personalised recommendations