Advertisement

Massenausgleich

  • Friedrich Sass
Chapter
  • 57 Downloads

Zusammenfassung

Bei der laufenden Kolbenmaschine treten Kräfte auf, die nicht durch das arbeitende Medium (Dampf, Verbrennungsgase, Druckluft), sondern durch den Trägheitswiderstand der oszillierenden und der rotierenden Massen verursacht werden. Diese Massenkräfte können störende Erschütterungen des Fundamentes und der Umgebung hervorrufen, wenn nicht dafür gesorgt wird, daß sie sich innerhalb der Maschine ganz oder wenigstens zum größeren Teil aufheben.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Lorenz, H.: Dynamik der Kurbelgetriebe. Leipzig: B. G. Teubner 1901.zbMATHGoogle Scholar
  2. 2.
    Kölscr, O.: Gleichgang und Massenkräfte bei Fahr- und Flugzeugmaschinen. Berlin: Springer 1911.Google Scholar
  3. 1.
    Lorenz, H.: Massenwirkungen von Getriebegruppen. Z. VDI Bd. 62 (1918) S. 562.Google Scholar
  4. 1.
    Im folgenden werden PI und P11 kurz als „Massenkraft I. bzw. II. Ordnung“ bezeichnet. Es ist dann zu beachten, daß wegen cosa und cos2a nur die Projektionen der Vektoren auf die Vertikale als Kräfte wirklich auftreten.Google Scholar
  5. 1.
    Vgl. Kraemer, O.: Bau und Berechnung der Verbrennungskraftmaschinen. 3. Aufl., S. 76. Berlin: Springer 1948.CrossRefGoogle Scholar
  6. 2.
    Gerb, W.: Die Fernübertragung von Bodenerschütterungen bei Maschinen mit hin-und hergehenden Massen. Z. VDI Bd. 64 (1920) S. 759.Google Scholar
  7. 1.
    Bestehorn, R.: Massenausgleich bei Kurbelgetrieben, insbesondere durch Gegengewichte. Z. VDI Bd. 64 (1920) S. 42.Google Scholar
  8. 1.
    Dies ist die ursprüngliche, von L. Poinsot (1777–1859) gewählte Definition. Später hat man die Schraubenregel“ eingeführt, nach welcher der Momentenpfeil nach der entgegengesetzten Richtung zeigt. Für das Ergebnis der Rechnung ist es gleichgültig, welche Regel man benutzt, nur darf man sie natürlich nicht innerhalb einer Rechnung wechseln. Die Schraubenregel ist etwas unbequem auf solche Vektoren anzuwenden, die schräg von links hinten nach rechts vorn auf den Beschauer weisen; die Hand führt eine Schraubbewegung in dieser Richtung ungern aus. Bei der Po1NsoT-Regel prägt sich leicht ein, daß die flache Hand eine Rechtsdrehung (Schließbewegung eines Ventils) zu machen hat, während die Innenfläche der Hand den Druck der Pfeilspitze fühlt. Irrtümer sind dabei ausgeschlossen. Hier ist der PonssoT-Regel der Vorzug gegeben.Google Scholar
  9. 1.
    Rein deduktiv kann man diesen Satz ebensowenig beweisen wie den Satz vom Parallelogramm der Kräfte, experimentell durch Vorführung am Modell sehr wohl. Der Beweis, den J. Szabó (Einführung in die Technische Mechanik, Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1954; dort S. 44 u. 45) mitteilt, ist gleichsam ein Beweis am Modell. Der Umstand, daß zahllose graphische Rechnungen niemals zu einem Widerspruch mit der Erfahrung geführt haben, kann ebenfalls als vollgültiger Beweis gelten.Google Scholar
  10. 1.
    Die Scherengitter-Regel, wie sie hier genannt wird, beruht auf dem Diagramm, das O. Kraemer in Z. VDI Bd. 81 (1937) S. 1476 mitgeteilt hat. Siehe auch sein in Fußnote 1, S. 17 angeführtes Buch (dort S. 78 ).Google Scholar
  11. 1.
    Schlick, O.: Über den Einfluß des Aufstellungsortes der Dampfmaschine auf die Vibrationserscheinungen bei Dampfern. Z. VDI Bd. 38 (1894) S. 1091Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • Friedrich Sass
    • 1
  1. 1.Technischen Universität Berlin-CharlottenburgBerlinDeutschland

Personalised recommendations