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Qualitative Analyse

  • Wolfgang Seith
  • Konrad Ruthardt
Conference paper
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Part of the Anleitungen für die Chemische Laboratoriumspraxis book series (LABORATORIUM, volume 1)

Zusammenfassung

Zu den ersten Übungen, die man mit einem kleinen Spektralapparat oder einem sog. Taschenspektroskop ausführen kann, eignen sich am besten die Spektren der Alkali- und Erdalkalimetalle, sowie des Thalliums und Indiums Diese sind leicht zu erhalten, indem man ihre Salze an einem Magnesiastäbchen oder auf einem kleinen Eisenlöffel, den man in ein Stativ einspannt, in die Flamme eines Bunsenbrenners bringt und diese vor den Spalt des Spektralapparates stellt. Man verwendet mit Vorteil die Karbonate der Metalle, die man mit einem Tropfen Salzsäure anfeuchtet. Es wird keine Schwierigkeiten bieten, die Linien aufzufinden, und man kann sich überzeugen, daß die Breite der Linien von der Breite des Spaltes abhängig ist, indem man diesen während des Beobachtens auf- und zudreht. Die Abhängigkeit des praktischen Auflösungsvermögens von der Spaltbreite kann man leicht an den Na-Grundlinien zeigen (12). Man bemerkt beim Natriumspektrum, daß die bekannte gelbe Linie beim allmählichen Schließen des Spaltes sich in zwei Linien aufteilt (11), denen die Wellenlängen 5890,0 und 5895,9 Å zukommen Die Spektren der Alkalimetalle, des Thalliums und Indiums bestehen im sichtbaren Gebiet aus sehr einfachen Linienbildern, die sich leicht ins Gedächtnis einprägen lassen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1949

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Seith
    • 1
  • Konrad Ruthardt
    • 2
  1. 1.MünsterDeutschland
  2. 2.Hanau am MainDeutschland

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