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Allgemeine Grundlagen

  • Wolfgang Seith
  • Konrad Ruthardt
Conference paper
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Part of the Anleitungen für die Chemische Laboratoriumspraxis book series (LABORATORIUM, volume 1)

Zusammenfassung

Da die Spektralanalyse auf einer Zerlegung des Lichtes beruht, das die Atome im Dampfzustand aussenden, werden zunächst die für die Lichtaussendung in Frage kommenden Anregungsmöglichkeiten kurz erwähnt. Als erste kommt die altbekannte Flammenfärbung in Betracht. Bringt man z.B. Salze von Alkalien oder Erdalkalien in eine Bunsenflamme, so erhält man charakteristische Flammenfärbungen, die spektral zerlegt eine qualitative Analyse ermöglichen. Für den Nachweis der Schwermetalle; ind energiereichere Anregungsarten erforderlich. Auch wenn man an Stelle eines Bunsenbrenners eine Knallgasflamme anwendet, läßt die Nachweisempfindlichkeit einer Reihe von Schwermetallen noch zu wünschen übrig. Man benutzt deshalb in erster Linie den elektrischen Lichtbogen und den Funkenübergang. Andere Anregungsarten, wie Elektronenstoß oder Röntgenstrahlen kommen für die optische Spektralanalyse nicht in Frage. Lediglich die Analyse von Gasen, die jedoch auf wenige Fälle beschränkt ist, kann im Geisslerrohr vorgenommen werden (22)1.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1949

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Seith
    • 1
  • Konrad Ruthardt
    • 2
  1. 1.MünsterDeutschland
  2. 2.Hanau am MainDeutschland

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