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Zusammenfassung

Die einzelnen Bestandteile des Flüssigkeitsgetriebes, wie Pumpe und Motor, Steuerelemente, Sicherheits- und Überdruckventile, Regelventile, Druckmesser usw., sind untereinander in der Regel durch Rohrleitungen verbunden. Die richtige Anordnung und Ausführung des Leitungssystems wirken sich auf die hydraulischen Widerstände, die Betriebstemperatur des Triebmittels und den Wirkungsgrad des Getriebes aus. Die Leitungen müssen daher möglichst einfach und übersichtlich verlegt werden; sie sind so anzuordnen, daß alle Hilfsorgane, wie z. B. Druckmesser, Filter und Ventile, zugänglich, leicht zu bedienen und auswechselbar sind. Es ist zu empfehlen, die Leitungen mit Entlüftungsorganen zu versehen, die an den höchsten Stellen liegen und zum Abführen von Luft- und Gaseinschlüssen dienen sollen, falls der Flüssigkeitsmotor keine entsprechende Vorrichtung aufweist. Da die Durchflußgeschwindigkeit des Triebmittels tunlichst nicht über 1,5 bis 2 m/s gehen soll, sind die Leitungsquerschnitte danach zu bemessen. Jede Querschnittsveränderung der Leitung (Verengung, Rohrverbindung) und jeder scharfer Richtungswechsel (Knie, Winkel, Bogen, T-Stück, Ventil, Schieber) setzen dem Durchfluß einen mehr oder weniger großen Widerstand entgegen und führen in allen Fällen zur Wirbelbildung und Druckverlusten. Sie sind mithin nach Möglichkeit zu vermeiden. Die Rohrwand muß unter allen Umständen zunderfrei und völlig glatt sein, dies gilt vor allem auch für Metallschläuche. Bei der Ausführung der Rohrleitungen sind Normteile und Normabmessungen zu berücksichtigen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1951

Authors and Affiliations

  • Hans Krug
    • 1
  1. 1.Frankfurt a. M.Deutschland

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