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Abriß über die historische Entwicklung des hydraulischen Antriebes bei spanenden Werkzeugmaschinen

  • Hans Krug

Zusammenfassung

Der Wunsch, einer Werkzeugmaschine einen möglichst weiten Regelbereich für den Antrieb ihrer Schnitt- oder Vorschub- bzw. Schaltbewegung zu geben, der in sich so feinstufig gegliedert ist, daß er für jede Spanungsaufgabe die richtige Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht, bestand schon in den frühesten Entwicklungsjahren des Werkzeugmaschinenbaues. Die Suche nach einem geeigneten regelbaren Getriebe führte zu der Hydraulik als Kraftübertragungsmittel für Antriebs- und Vorschubmechanismen. Der bei anderen Anwendungsgebieten, wie Druckwasseranlagen, Aufzügen, Hebebühnen, Wassersäulenmaschinen und Panzertürmen bekannte statisch wirkende Flüssigkeitsantrieb schien an sich geeignet, die gestellten Forderungen zu erfüllen. Es war jedoch nahezu ein Menschenalter nötig, um das Flüssigkeitsgetriebe so zu entwickeln, daß es für alle in Frage kommenden Arten von Werkzeugmaschinen als leistungsstarkes, betriebssicheres und wirtschaftliches Antriebsorgan mit Erfolg verwendet werden konnte. Die Einführung des hydraulischen Antriebes hat die Gestaltung der Maschine entscheidend beeinflußt und ist dem Streben nach erhöhter Leistung, stark gesteigerten Bearbeitungsgeschwindigkeiten, Eilgang bei Leerlauf, selbsttätiger Begrenzung der Bewegungen, Verkürzen der Schaltzeiten, vereinfachter Bedienung, Anwenden von Hartmetallwerkzeugen und neuer Spanungsverfahren, größerer Arbeitsgenauigkeit und verminderter Herstellungskosten in weitgehendem Maße gerecht geworden.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1951

Authors and Affiliations

  • Hans Krug
    • 1
  1. 1.Frankfurt a. M.Deutschland

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