Stationäre Felder

  • M. von Laue

Zusammenfassung

Wie in § 4 erwähnt, folgt im stationären Fall aus VIII i = 0. Da nach 1 in ihm i der Gradient eines skalaren Potentials ist, ist der Supraleiter ein Raum konstanten Potentials. Nach VII fließt kein Ohmscher Strom; der Suprastrom nimmt diesem das erforderliche Potentialgefälle fort, er schließt ihn kurz. Darum läßt kein Gleichstromversuch etwas von der endlichen Leitfähigkeit σ des Supraleiters erkennen. Die einzigen zu betrachtenden Feldvektoren sind also sl = s und r. Sie allerdings sind hier noch enger miteinander verkoppelt, als beim Normalleiter. Denn es besteht zwischen ihn en nicht nur die allgemein gültige Gleichung II, die hier
$$rot\;\mathfrak{H} = \frac{1} {c}\mathfrak{J} $$
(7.1)
lautet, sondern auch die nur im Supraleiter herrschende Beziehung IX
$$rot\;(\lambda \mathfrak{J}) = - \frac{\mu } {c}\mathfrak{H} $$
(7.2)
.

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Referenzen

  1. 1).
    J. Stark, K. Steiner u. H. Schoeneck, Phys. Z. S. 38 (1937) 887.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1947

Authors and Affiliations

  • M. von Laue
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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