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Magnesium

  • Chemiker-Fachausschuß der Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute e.V.
  • O. Proske
  • H. Blumenthal

Zusammenfassung

Die Analyse von Reinmagnesium und Magnesiumlegierungen wird bei Schiedsuntersuchungen ausnahmslos derart durchgeführt, daß man die Legierungszusätze und Verunreinigungen prozentual bestimmt und als Magnesiumgehalt die restlichen Prozente betrachtet. Eine unmittelbare Bestimmung des Magnesiumgehaltes ist nicht üblich. Soll sie aus besonderen Gründen doch einmal durchgeführt werden müssen, so fällt man das Magnesium am besten in üblicher Weise als Ammoniummagnesiumphosphat, nachdem vorher nach bekannten Verfahren die störenden Begleitmetalle abgetrennt wurden. Hiervon kommen vor allem in Frage: Metalle der Schwefelwasserstoffgruppe (Kupfer, Blei), ferner Aluminium, Zink, Mangan, Eisen, Silicium sowie unter Umständen Calcium und Cer.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1949

Authors and Affiliations

  • Chemiker-Fachausschuß der Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute e.V.
  • O. Proske
  • H. Blumenthal

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