Schwemmstofführung der Flüsse und ihr Einfluß auf das Spiegelgefälle

  • Otto Streck

Zusammenfassung

Infolge eines sehr starken örtlichen Gewitterregens trat in der Saalachs bei Jettenberg am 30. Oktober 1929 eine Anschwellung der Abflußmenge auf 38 m3/sek ein. Dabei wurde beim Höchststand der Abflußwelle ein Schwemmstoffgehalt von 15,5 kg (bezogen auf trockene Masse ohne Poren) in 1 m3 reinem Wasser festgestellt. Die trockene Schwemmstoffmasse ohne Poren besitzt ein Einheitsgewicht (spez. Gewicht) von γ 8 = 2,8 t/m3. Das Spiegelgefälle der Saalach bei Jettenberg kann mit J= 3,7‰ zugrunde gelegt werden, wenn der Abfluß im wesentlichen schwemmstof frei erfolgt. Wie ändert sich das Spiegelgefälle J bei der starken Schwemmstofführung vom 30. 10. 1929?

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  • Otto Streck

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