Oxydhydrate und Hydroxyde

  • Gerhart Jander
  • Hans Spandau

Zusammenfassung

Es gibt einige Nichtmetalle und eine große Anzahl von Metallen, deren Hydroxyde bzw. Oxydhydrate trotz aller Verschiedenheiten gewisse bemerkenswerte Übereinstimmungen zeigen. Hierher gehören das Aluminiumhydroxyd Al(OH)3, das Chromhydroxyd Cr(OH)3, das Eisenhydroxyd Fe(OH)3, die Zinnsäure (SnO2 • aq), die Kieselsäure (SiO2 • aq) und viele andere Stoffe mehr. Diese schwachbasischen oder schwachsauren Hydroxyde sind alle schwer löslich, und wenn man sie aus der wäßrigen Auflösung ihrer hydrolysierenden Salze (z. B. A1C13, Fe(C1O4)3, SnC14, Na2[H2SiO4] usw.) durch Zugabe von Alkalilaugen oder Säuren — je nachdem — in Freiheit setzt, fallen sie als nichtkristalline, voluminöse, geleeartige, häufig durchscheinende Gebilde aus, welche in ihrem Aussehen gequollener Gelatine oder gequollenem Tischlerleim ähneln und ungewöhnlich wasserreich sind. So z. B. kann man bei geeigneten Versuchsbedingungen durch Zugabe von Salzsäure zu Natriumsilicatlösungen Kieselsäureabscheidungen erhalten, welche nach der Filtration und dem Reinigen durch Auswaschen nur zu wenigen Prozenten aus Siliciumdioxyd SiO2 bestehen und 90 und mehr Prozente Wasser enthalten können.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Gerhart Jander
    • 1
  • Hans Spandau
    • 2
  1. 1.Techn. UniversitätBerlin-CharlottenburgDeutschland
  2. 2.Technischen Hochschule BraunschweigDeutschland

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