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Erziehung zum Ingenieur

  • Friedrich Münzinger

Zusammenfassung

Es wurde bereits auf die Bedeutung gewisser charakterlicher Eigenschaften, vor allem des Willens, Mutes, Selbstvertrauens, gesunden Menschenverstandes, der Ausdauer, Phantasie und eines widerstandsfähigen Körpers für die erfolgreiche Betätigung als Ingenieur hingewiesen. Sie können nicht früh genug geweckt und nicht beharrlich genug gefördert werden. Schon das Elternhaus und die Schule sollten ihrer Pflege dieselbe Sorgfalt wie der Vermittlung des Lehrstoffes widmen. Leider halten es viele Eltern für ihre Aufgabe, ihren Jungen vor jeder körperlichen und geistigen Zugluft, vor jeder Gefährdung seiner Bequemlichkeit und allem zu schützen, was ihn zur Selbsthilfe oder gar zum Gebrauch seiner Fäuste zwingen könnte, und lassen dadurch Eigenschaften verkümmern, die für das Bestehen des Kampfes ums Dasein von hohem Werte sind. Denn auf Widerstände muß ein junger Mensch gefaßt und zum Kampf gegen sie gerüstet und entschlossen sein, wenn er ir der Technik vorwärtskommen und etwas leisten will. Deshalb sollte schon beim Kind alles vermieden werden, was sein Vertrauen zu sich selber schädigen könnte.

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Referenzen

  1. 1).
    Bulletin Schweiz. Elektrotechn. Verein 1943. S. 230.Google Scholar
  2. 1).
    Siehe Fußnote auf Seite 106.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1947

Authors and Affiliations

  • Friedrich Münzinger

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