Advertisement

Standesbewußtsein und Ansehen der Ingenieure

  • Friedrich Münzinger

Zusammenfassung

Man könnte nun glauben, es müsse für den einzelnen Ingenieur um so gleichgültiger sein, was die Allgemeinheit über seinen Stand denkt, je bedeutender er als Ingenieur und als Charakter ist, da eine gewisse Unbekümmertheit um fremde Meinungen dem Werk und der Zufriedenheit eines Mannes nur förderlich sein kann. Diese Ansicht trifft aber schon für einen hervorragende Ingenieur und erst recht für den gesamten Ingenieurstand nicht zu, denn der Ingenieur steht mitten in der Öffentlichkeit und ist auf ihr Verständnis und ihre Mitwirkung in hohem Maße angewiesen. Deshalb ist ein hohes Ansehen seines Standes ein überaus wichtiges Aktivum, wenn sich ein Ingenieur seine Arbeit nicht unnütz erschweren oder schwächlich auf eine angemessene Stellung im öffentlichen Leben verzichten will. Je angesehener nämlich der ganze Stand ist, je breiter und tiefer ist der Erfolg der Tätigkeit des einzelnen Ingenieurs und je besser kann er seine eigenen Anqelecienheiten und die seines Standes fördern.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1).
    Fechter, P. Brücken. Deutsche Allgem. Zeitg. vom 30. 3. 1940.Google Scholar
  2. 1).
    Welkner, C.: Der Ingenieurnachwuchs. Z. VDI. 1938. S. 689–693.Google Scholar
  3. 1).
    Nieden , zur M.: Erbanlagen und Umwelt: Deutsche Allgem. Zeitg. vom 28. 12. 1940.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1947

Authors and Affiliations

  • Friedrich Münzinger

There are no affiliations available

Personalised recommendations