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Werkstoffe und Werkzeuge für den Modellbau

  • Emil Kadlec
Chapter
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Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 72)

Zusammenfassung

Das Holz ist ein organischer Stoff. Die Lebenstätigkeit der kleinen Teilchen liegt im Zellenbau (Abb. 3). An das Protoplasma (Urbildungsstoff) ist das Leben gebunden. Im späteren Alter zieht sich das Plasma immer mehr zusammen. Die entstehenden Hohlräume füllen sich mit einer wäßrigen Flüssigkeit, dem Zellsaft, der endlich den ganzen Innenraum der Zelle ausfüllt, so daß das Plasma nur mehr als eine dünne Schicht die Innenseite der Zellwand überzieht (Abb. 4). Die ältesten Zellen, z. B. im Kern der Bäume, enthalten nur mehr Luft und Saft, die Zellwand ist dicker und fester geworden, sie ist verholzt. Weil kein Plasma mehr vorhanden ist, nehmen solche Zellen am Leben der Pflanze nicht mehr teil. Solche leeren Zellen lönnen von der Pflanze zur Aufspeicherung von Farbstoffen, Gerbäure, Harz und anderem mehr benutzt werden.

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Literatur

  1. Anmerkung: Die erste Auflage dieses Werkstattbuches ist 1939 mit dem Titel „Das ABC für den Modellbau“ erschienen. 1 Siehe „werkstattgerechtes Konstruieren“ ( VDI Blätter)Google Scholar
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    Gußstücke aus Kupfer, Nickel, Blei, Zink und deren Legierungen.Google Scholar
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    Gußstücke aus Aluminium und dessen Legierungen nach DIN 1725 und Magnesium und dessen Legierungen nach DIN 1729.Google Scholar
  4. 3.
    Unbearbeitet bleibende Flächen, die besonders sauber ausfallen sollen, sind am Modell durch das Zeichen ~ zu kennzeichnen.Google Scholar
  5. 4.
    Bei kleineren und mittleren Flächen statt der Striche ganzflächig streichen. Bemerkungen: Muttermodelle zum einmaligen Gebrauch zur Anfertigung von Metallmodellen erhalten einen farblosen Lackanstrich. Das Normblatt DIN 1511 Bl. 1 enthält ferner Angaben über die zu verwendenden Farbtöne nach DIN 5381 und über die Beschri ftung : Modellzeichen und Modellnummern, Losteile, Kernkästen, Drehlehren und Ziehlehren, sowie Angaben der Zeichnung, die das Gußstuck betreffen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1951

Authors and Affiliations

  • Emil Kadlec
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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