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Das Rohholz und seine Zurichtung

  • Wilhelm Stoy
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Zusammenfassung

Als Bauholz wird in Deutschland fast nur einheimisches Nadelholz verwandt, in der Hauptsache Fichte (Rottanne), Kiefer (Föhre, Forle) und Tanne (Weißtanne), seltener Lärche (als Bauholz teuer). Dabei ist die Fichte das wesentlichste Bauholz in den Gebirgsgegenden Deutschlands, in Süddeutschland und auch in Westdeutschland, während die Kiefer das fast ausschließlich verwandte Bauholz des deutschen Ostens und Nordens ist. Die Lärche, die bezüglich Widerstandsfähigkeit gegen Fäulnis der Eiche gleichkommt und die bezüglich Druckfestigkeit in der Faserrichtung und Biegungsfestigkeit das hochwertigste Nadelholz darstellt, findet als ausgesprochener Baum des Hochgebirges besonders dort in größerem Umfang Verwendung. In Deutschland sind einzelne Funktürme aus diesem Holz gebaut worden. Von den Laubhölzern hat nur Eiche eine gewisse Bedeutung für Bauteile, an die bezüglich Festigkeit (besonders Druck quer zur Faser) und Wetterbeständigkeit sehr hohe Anforderungen gestellt werden.

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Literatur

  1. 1.
    Bericht Nr. 73 der Eidg. Materialprüfungsanstalt an der E. T. H. in Zürich, Untersuchung über den Einfluß der Fällzeit auf die bautechnischen Eigenschaften des Fichten- und Tannenholzes. Zürich 1933.Google Scholar
  2. 2.
    Anlage zum Erlaß vom 10. Dezember 1940 — IV. 2 Nr. 9605/55/40.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Stoy
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule BraunschweigBraunschweigDeutschland

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