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Zusammenfassung

Unter ‚Resorptionsverzögerung‘ wird im Zusammenhang mit den hier dargestellten Untersuchungen die Verzögerung bzw. Hemmung der digestiven und resorptiven Vorgänge verstanden, die zur Assimilation von Kohlenhydraten beitragen. Eine Betrachtung der Determinanten der oralen Glukosetoleranz (Tabelle 1) zeigt, daß der Begriff der Resorptionsverzögerung heute darüber hinaus noch weitere gastroenterologische Aspekte potentieller Beeinflussung der postprandialen Blutglukose-Konzentration umfassen kann, die hier nicht Gegenstand der Diskussion sind (z.B. Hemmung der Magenentleerung und Ingesta-Passage). Die Verzögerung der Magenentleerung (Holt et al., 1979) und eine Prolongierung der intestinalen Passagedauer (Lembcke et al., 1984) werden neben einer Vergrößerung der sog. ‚unstirred water layer‘ (UWL) für die Wirksamkeit natürlicher Quellstoffe wie Guar und Pektin beim Diabetes mellitus und Dumping-Syndrom verantwortlich gemacht (Elsenhans, 1983; Flourie et al., 1984).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Bernhard Lembcke
    • 1
  1. 1.Abt. Gastroenterologie, Zentrum der inneren MedizinKlinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität FrankfurtFrankfurt/Main 70Deutschland

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