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Splenoperitoneale Anastomosen nach UV-Bestrahlung und Splenopexie mittels Histo-Acryl-Kleber

  • B. Domres
  • H. H. Gruenagel
  • V. Weber
  • E. Vatter
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 73)

Zusammenfassung

Bei der portalen Hypertension finden sich gelegentlich gefäßführende Verwachsungen zwischen Milz und Peritoneum der Bauchwand, durch die Blut aus dem Pfortaderkreislauf über die V. epigastrica inferior zur V. cava abfließen kann. Will man derartige Gefäßanastomosen experimentell erzeugen, muß man eine breitflächige Adaptation der Milz mit dem Peritoneum herstellen und so auf die Milzkapsel einwirken, daß sie eine Gefäßsprossung zwischen Milzparenchym und Bauchwand zuläßt. Für die breite Adaptation bietet sich ein Gewebekleber wie Histo-Acryl (1) an. Er bewirkt aber nur eine relativ gefäßarme Vernarbung. Aus eigenen früheren Untersuchungen (2) ist bekannt, daß nach UV-Bestrahlung und Splenopexie mittels Naht ein gefäßreiches Narbengewebe zwischen Milz und Bauchwand entsteht. Es stellte sich daher die Frage, ob das Narbengewebe, das sich bei Anwendung des Histo-Acryl-Klebers bildet, durch UV-Bestrahlung ebenfalls kapillarreicher wird.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • B. Domres
    • 1
  • H. H. Gruenagel
  • V. Weber
  • E. Vatter
  1. 1.Chirurgische UniversitätklinikTübingenDeutschland

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