Zusammenfassung

Palay et al. (1962) und Pease (1962) beschrieben die Perfusion des B1utgefäßsystems mit Osmiumsäure bzw. mit Formaldehyd als Fixierungsmethode für die Elektronenmikroskopie. Inzwischen gilt di e Perfusionsfixation zumindest fur das Hirngewebe als die Methode der Wahl (z.B. Pet ers, 1970). Die in der Einleitung erwähnt n elektronenmikroskopischen Untersuchungen am OVLT der Ratte (Leveque et al., 1967 ; Röhlich und Wenger, 1969) bzw. des Kaninchens (Weindl et al., 1967, 1968) wur den — a bgeschen von Usui (1968), der die Ependymzellen des Gcfaf30rgans der Ratte nach Ventrik olpcrfu sion mit Osmiumtetroxid besehrieb — an immersionsfixiertem Material vorgenommen . Die Fixation durch Immersion ist jedoeh für elektronenmikroskopische Untersuchungen am OVLT wenig geeignet, da die an der Hirnhasis schwer zugüngliche Region der Lamina terminalis kaum in der für die Immersionstechnik un abdingbar kurzen Zeit freipräpariert und herausgeschnitten werd en kann, ohne daß beim Manipulieren am unfixierten Gehirn in der mit beiden Hemisphären und dem Chiasma opticum verbundenen Lamina terminalis Zerreißungen oder zumindest „dark neurons“ (Cammermeyer, 1961 ; Mugnaini, 1965) entstehen. Um letztere zu vermeiden , verblieben die Gehirne nach der Perfusion bis zur Präparati on noch für mindestens weitere 3 Std in der Schädelkapsel, eingetaucht in die zur Perfusion verwendete Fixationslösung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • Günther Schwendemann
    • 1
  1. 1.Abt. für Neuropathologie und experimentelle HirnforschungPsychiatrische Klinik der Universität Hamburg2 Hamburg 20Deutschland

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